Leichte Sprache

Die Karikaturisten

Die politische Karikatur kann hilfreich sein, um die Informationsflut zu ordnen. Mit viel Witz und noch mehr Sachkenntnis stehen sechs Karikaturisten und eine Karikaturistin bereit, um Hintergründe zu erhellen und Aussagen zu verdeutlichen.


Barbara Henniger

Selbstportrait Barbara HennigerGeboren 1938 in Dresden, 1956 Abitur,

1956-1958 Architekturstudium an der Technischen Hochschule Dresden,

1959-1967 Ausbildung und Arbeit als Journalistin am Sächsischen Tageblatt in Dresden,

1967 Umzug nach Strausberg bei Berlin, seitdem freischaffende Karikaturistin. Bis heute ständige Mitarbeit beim Eulenspiegel, Karikaturen für verschiedene Zeitschriften und Tageszeitungen, u. a. Märkische Allgemeine Zeitung und Sächsische Zeitung. Buchillustrationen, Plakate, Kalender, Kabarettausstattungen. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Lebt mit ihrem Mann in Strausberg.

Buchveröffentlichungen u. a.:
Barbaras praktische Linke, Eulenspiegelverlag 1977
Im Paradies und anderswo, Eulenspiegelverlag 1986
Paar-weise, Eulenspiegelverlag 1997
Unsere Deutsche Demokratische Republik, Rowohlt Berlin 1998
Hallo, Herr Nachbar, Eulenspiegelverlag 2003

Auszeichnungen u. a.:
1985    Goldener Hut, Knokke
1991    Goldener Gothaer
1998    Preis beim 1. Internationalen Cartoonfestival in Langnau, Schweiz
2001    Publikumspreis beim Deutschen Karikaturenpreis der Sächsischen Zeitung
2003    1. Preis des Karikaturenwettbewerbs „Was ist sozial?“, Berlin
2006    1. Preis beim Deutschen Karikaturenpreis der Sächsischen Zeitung
2012    Deutscher Karikaturenpreis, Preis für das Lebenswerk

 



Heiko Sakurai

Selbstportrait Heiko SakureiGeboren 1971 in Recklinghausen (NRW). Nach dem Abitur 1992-1998 Studium Germanistik, Geschichte, Politik mit Magisterexamen an der Uni Münster.

Seit 1998 freischaffender Karikaturist u.a. für Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Berliner Zeitung, Karikaturen auch für die Financial Times Deutschland, Welt am Sonntag, Rhein-Neckar-Zeitung, Focus, Kölner Stadtanzeiger, Augsburger Allgemeine, Schwäbische Zeitung.

2006-2007 Lehrauftrag für Karikatur an der Uni Münster.
Er lebt und arbeitet in Köln, ist verheiratet und hat einen Sohn.

Buchveröffentlichungen:
Miss Tschörmänie. Wie aus Angie unsere Kanzlerin wurde. Polit-Comics zusammen
mit Miriam Hollstein, Eichborn Verlag 2009
seit 2012 eigene Karikaturen-Jahresbände im Schaltzeitverlag Berlin

Auszeichnungen:
2007    2. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2006“
2009    3. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2008“
2013    3. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2012“
2014    1. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2013“

 



Selbstportrait Martin ErlMartin Erl

am 18.08.1963 in München geboren.

1983 Abitur in Ingolstadt

1985-1987 Psychologie-Studium mit Diplom an der Universität Regensburg

1990-1995 Studium Kommunikations-Design an der FH Nürnberg

Seit 1995 freiberuflicher Karikaturist für Tageszeitungen und Zeitschriften 

 

 

 

Auszeichungen

2008    3. Preis beim „Deutschen Preis für die politische Karikatur“ in Stuttgart
2011    3. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2010“
2014    3. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2013“
2015    2. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2014“
2017    1. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2016“

 


 

Horst Haitzinger

Selbstportrait Horst Haitzingerwurde am 19. Juni 1939 in Eferding/Ober-Österreich geboren. Seine künstlerische Ausbildung begann mit einem vierjährigen Studium der Gebrauchsgrafik an der Kunstgewerbeschule in Linz an der Donau.

Anschließend folgten zwölf Semester Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1958 erschienen seine ersten politischen Karikaturen im „Simplicissimus“ und er war von diesem Zeitpunkt an ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift.

Seit Abschluss des Studiums ist er als Maler und Karikaturist freiberuflich tätig u. a. für die Nürnberger Nachrichten und die Badische Zeitung.

Horst Haitzinger lebt und arbeitet in München.

Auszeichnungen:
1973    Ludwig-Thoma-Medaille der Stadt München
1981    Schwabinger Kunstpreis
1995    Preisträger beim Deutschen Preis für politische Karikatur
1997    Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 1996“
2006    Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold/Silber
2007    Preisträger beim Deutschen Preis für politische Karikatur


 



Gerhard Mester

Selbstportrait Gerhard MesterGeboren 1956 in Betzdorf a.d. Sieg, Zivildienst in der kirchlichen Jugend- und Altenarbeit, Graphik-Design-Studium von 1978-1984. Seit 1984 freiberuflich als  Karikaturist u. a. für Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, Publik Forum, Wiesbadener Kurier, Thüringer Allgemeine.

Lebt mit Frau und zwei Kindern in Wiesbaden.

Buchveröffentlichungen:
Sieben Bände der Karikaturen (1990-1998)
Das Leben ist wie das weite Meer...: Bilder aus dem Alltag des „Neuen Menschen“. J. Kamphausen Verlag, Bielefeld 1991
Vielen Dank, Herr Doktor! Es geht mir schon viel besser!! Von den Gebrechen des Gesundheitswesens. J. Kamphausen Verlag, Bielefeld 1998
Herzlich Willkommen: Karikaturen von Gerhard Mester, Thomas Plaßmann, Klaus Stuttmann. Nest-Verlag, Frankfurt am Main 2002

Auszeichnungen:
1992    Thomas-Nast-Preis der Stadt Landau
2013    1. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2012“

 



Kriki

Selbstportrait KrikiChristian Groß wählte 1950 als Geburtsort Lamstedt in Niedersachsen. Später wurde er Collagist und Cartoonist und nannte sich fortan Kriki.

Als Wohnortwechselwähler kam er über Hamburg, Solingen und  Frankfurt am Main nach Berlin, wo er nun seine Stammwählerschaft bei taz, Zitty, Eulenspiegel und mare mit Cartoons beliefert. Bekannt für seine gewählte Ausdrucksweise, schrieb er in der Berliner Verallgemeinerten, dem Eulenspiegel und für die Wahrheit in der taz.

Wer seine gesammelten Cartoons sehen möchte, wählt die „Klinik für komisch Kranke“, „Das Schlimmste ist der Juckreiz“, „Im Reich der Schnitte“ und „Durchs wilde Kopistan". Er war Wahlhelfer und Redakteur bei „Schmutz und Schund“ und dem „Kleinen Lemur“. Bevorzugtes Wahllokal: Der Grobe Unfug in Kreuzberg.

 



Klaus Stuttmann

Selbstportrait Klaus StuttmannGeboren 1949, Schwabe, lebt seit 1970 in Berlin. Studierte Kunstgeschichte und Geschichte,
1976 Magister. Seitdem freiberuflicher Karikaturist, vorwiegend im tagespolitischen Bereich.

Regelmäßige Veröffentlichungen u. a. Tagesspiegel, taz, Leipziger Volkszeitung, Neue Osnabrücker Zeitung, Badische Zeitung, Ruhr-Nachrichten und Schwäbische Zeitung

Zahlreiche Ausstellungen und Buchveröffentlichungen.

Auszeichnungen:
1997    Erster Preis des „Deutschen Preises für politische Karikatur“
2000    1. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 1999“
2002    1. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2001“
2004    2. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2003“
2007    Publikumspreis beim „Deutschen Karikaturenpreis“
2008    1. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2007“
2010    Premio Satira Politica – Forte dei Marmi / Italien
2012    1. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2011“
2014    Zweiter Preis des „Deutschen Preises für politische Karikatur“
2015    1. Preisträger beim Karikaturenpreis des BDZV Berlin „Rückblende 2014“

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