Rechtsextremismus in Brandenburg Teil 2 (2007 - 2008)
Rechtsextremes Personenpotential in Brandenburg
Laut Auskunft des brandenburgischen Verfassungsschutzes gab es 2007 im Land folgendes rechtsextremes Personenpotential:
Subkultureller Rechtsextremismus
Die Grenze zwischen subkulturellem Rechtsextremismus und dem organisierten Neonazismus ist fließend. Einerseits bedient sich der organisierte Neonazismus längstens sub- oder jugendkultureller Ausdrucksformen und rekrutiert sich andererseits in Teilen aus solchen Milieus.
Von prominenter Bedeutung für den subkulturellen Rechtsextremismus ist die neonazistische Musikszene, wenngleich er nicht auf sie allein reduziert werden kann. Der Rechtsrocker wird von einschlägig interessierten Jugendlichen wie ein Popstar verehrt und genießt zugleich hohe Wertschätzung auch beim organisierten Neonazismus: Als Agitator, der rechtsextremen Nachwuchs politisiert, und als Produzent rechtsextremen Lifestyles, der der Szene eine der wenigen verlässlichen Einnahmequellen erschließt, ist der Rechtsrocker ein wichtiges Bindeglied zwischen – manchmal nur vage – ideologisierten jugendlichen Milieus auf der einen Seite und dem organisierten Neonazismus auf der anderen.
Politisch motivierte Kriminalität in Brandenburg
Rechtsextremes Personenpotential
Subkultureller Rechtextremismus
Beispiel: Cottbusser Rechtsrock-Band Frontalkraft
Subkultureller Rechtsextremismus als Wegbereiter für Radikalisierung
Bands und Konzerte in Brandenburg
Neonazismus, Freie Kameradschaften