Deutsches Historisches Museum
Öffentliche Verkehrsmittel
S-Bahn: S3, S5, S7, S75 Hackescher Markt und
S1, S2, S25 Friedrichstraße
U-Bahn: U6 Französische Straße und Friedrichstraße, U2 Hausvogteiplatz
Bus: 100, 200, TXL
Straßenbahn: Tram 12, M1
Parkplätze
Für PKWs: Tiefgarage unter dem Bebelplatz, Einfahrt Behrenstraße;
Parkhaus Dorotheenstraße;
City-Quartier Dom Aquarée, Einfahrt Spandauer Straße
Das Deutsche Historische Museum präsentiert sich in zwei Gebäuden: Im einzigartigen barocken Zeughaus und in der angrenzenden modernen Ausstellungshalle des chinesisch-amerikanischen Architekten Ioeh Ming Pei. Das 300-jährige Zeughaus ist der bedeutendste erhaltene Barockbau in Berlin und das älteste Gebäude Unter den Linden. 2006 wurde hier die Ständige Ausstellung "Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen" eröffnet, die die wechselvolle und spannungsreiche 2.000jährige deutsche Geschichte im europäischen Zusammenhang vermittelt. 8.000 ausgewählte Exponate mit einmaligem historischen Zeugniswert aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums zeigen auf 8.000 Quadratmetern ein lebendiges und anschauliches Bild der Vergangenheit. Die Objekte aus nahezu allen Bereichen des historischen Erbes dienen nicht nur zur bloßen Illustration, sondern werden als eigenwertige Geschichtszeugnisse, ausgehend von ihrem jeweiligen Zeugnischarakter, vorgestellt, erläutert und in übergreifende Kontexte eingeordnet. Gezeigt wird eine Darstellung deutscher Geschichte im europäischen Kontext, die die vielfältigen Vorgänge des Austausches und der politischen wie auch kulturgeschichtlichen Vernetzung mit den Nachbarstaaten berücksichtigt.
Ergänzt wird die Ständige Ausstellung durch wechselnde Sonderausstellungen in dem faszinierenden Ausstellungsgebäude von I. M. Pei. Der großzügige Neubau mit einem Eingangsbereich aus Glas und Stahl und einer auffälligen Treppenspindel wurde 2003 eröffnet. Auf vier Ebenen werden prägende Ereignisse und Facetten deutscher Geschichte in vielfältigen Wechselausstellungen präsentiert. Neben einem separaten Eingang ist die Ausstellungshalle auch über den Innenhof des Zeughauses, den Schlüterhof, zu erreichen. Dieses architektonische Kleinod des Zeughauses mit den 22 Gigantenmasken von Andreas Schlüter erhielt im Zuge des Neubaus der Ausstellungshalle von I. M. Pei eine gläserne Überdachung.

