Podiumsdiskussion
Mittwoch, 22. April 2009, 18 Uhr, Landeszentrale
Aufarbeitung und Versöhnung – passt das zusammen?
Wie gehen wir heute, im wiedervereinten Deutschland mit der DDR-Vergangenheit um? Haben die Öffnung der Stasi-Akten, der Akten der Parteien- und Massenorganisationen der DDR, die Strafprozesse und Rehabilitierungsverfahren, die öffentlich ausgetragenen Kontroversen und Debatten um das Funktionieren der DDR-Diktatur dazu beigetragen, dass wir Bescheid wissen über Akteure, Strukturen und Wirkungen des untergegangenen Machtapparates?

Worum geht es noch bei der Aufarbeitung der Vergangenheit? Hat dieser vielschichtige Prozess zu mehr Gerechtigkeit und Anerkennung gegenüber den Opfern des DDR-Systems geführt? Kam es zu Einsicht und Versöhnung?
Wie kann die Politik diesen Prozess begleiten, und welchen Denkprozessen muss sie sich stellen? Welche Hindernisse und Blockaden stehen einer Versöhnung entgegen und wie soll es in Zukunft weitergehen?
Grundsätzliche Fragen, die auch 20 Jahre nach der friedlichen Revolution nach einer Antwort verlangen.
Gäste:
Moderation:
Um Ihnen die Möglichkeit zu geben sich schon vorher auf das Thema einzustellen, haben unsere Gäste einige grundsätzliche Gedanken zu dieser kontroversen Frage verfasst, die Sie hier nachlesen können:
Thesen zu „Aufarbeitung und Versöhnung – passt das zusammen?“
20 Jahre Friedliche Revolution
Themenseite und Veranstaltungskalender für Brandenburg
Das Schweigekartell
Die Aufarbeitung der SED-Diktatur im Land Brandenburg
Helmut Müller-Enbergs
aus: Bürgerland Brandenburg
Demokratie und Demokratiebewegungen in Brandenburg
Aufarbeitung oder Versöhnung?
Ein Vergleich der Vergangenheitspolitik in Deutschland und Südafrika
Ralf K.
Wüstenberg (Hrsg.)
Presse:
"Einen Schlussstrich soll es nicht geben"
Defizite bei Aufarbeitung von DDR-Geschichte
(MOZ, 24.04.09)