Eisenhüttenstadt

Wandel einer industriellen Gründungsstadt in fünfzig Jahren

Andreas Ludwig (Hrsg.)    
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam 2000, 132 Seiten
(Brandenburgische historische Hefte, 14)

Einleitend steht ein kurzer Überblick der Geschichte Fürstenbergs, heute mit der früheren Stalinstadt zu Eisenhüttenstadt vereinigt. Die einzelnen Phasen der 50jährigen Geschichte des als „erste sozialistische Stadt der DDR“ konzipierten Ortes werden auch unter der Fragestellung behandelt, inwieweit dieser Anspruch durchsetzbar war. Im Mittelpunkt steht das Eisenhüttenwerk, dessen Errichtung die Stadtgründung auslöste. Dabei werden auch weitere Fragen thematisiert: Probleme der Stadtplanung, des Lebens der Einwohner, dessen Widerspiegelung in Kunst und Literatur usw. Ein abschließender Teil befasst sich mit dem Schicksal der Stadt und des Werks in der Wende- und Nachwendezeit.


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Ernst Teichmann, Pfarrer vom Waldfriedhof Halbe.

Briefe und Aufzeichnungen 1950 - 1983

Rainer Potratz / Meinhard Stark (Hrsg.)   
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam 1997, 140 Seiten
(Brandenburgische historische Hefte, 8)

Der Waldfriedhof in Halbe ist eine der größten Kriegsgräberstätten auf deutschem Boden. Untrennbar mit dem Ruheort verbunden ist das Wirken des Gemeindepfarrers von Halbe, Ernst Teichmann. Nicht nur das würdige Werden des Friedhofs lag ihm am Herzen, sondern auch der innere Frieden der Angehörigen. Vor allem darum geht es in Teichmanns Briefen an staatliche Stellen, den Gräberdienst der evangelischen Kirche, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und an zahllose Familienangehörige.

Die kleine Auswahl erlaubt sowohl Einblick in die Geschichte des Waldfriedhofes als auch in das beherzte Wirken eines Pfarrers in der DDR. 

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Der Umgang mit den Denkmälern

Eine Recherche in Brandenburg

Regina Scheer (Hrsg.)
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Potsdam 2003, 191 Seiten

Politische Denkmäler sind Ausdruck einer kollektiven Erinnerung. Sie unterliegen dem historischen Wandel. Die akribisch recherchierte Broschüre behandelt u.a. Gedenkzeichen für Preußisch-Brandenburgische Geschichte, für die Opfer des Nationalsozialismus, Zwangsarbeitergräber, Gedenkzeichen für jüdische Geschichte, Umwidmungen, verschwundene Denkmäler sowie die neueren Denkmäler, z. B. für die in der DDR vergessenen und tabuisierten Persönlichkeiten, für den Volksaufstand von 1953, für die Wiedervereinigung, Zeichen der Erinnerung an die Verfolgung durch NKWD und Staatssicherheit.

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Jugendweihe in der DDR

Geschichte und politische Bedeutung aus christlicher Sicht

Georg Diederich / Bernd Schäfer / Jörg Ohlemacher  
Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin 1998, 120 Seiten

Ein hoher Prozentsatz der Jugendlichen in den ostdeutschen Ländern wählt heute wieder die Jugendweihe als Symbol für ihren Eintritt ins Erwachsenenleben. Rund 80 Prozent gelten als konfessionslos. Die wenigsten wissen um den historischen Ursprung und die Geschehnisse um die Einführung als sozialistische Jugendweihe in der DDR. Bis 1957 gingen in der DDR nur knapp ein Viertel aller Mädchen und Jungen zur Jugendweihe. Erst als Walter Ulbricht hohen öffentlichen Druck aufbaute und repressive Maßnahmen gegen die Kirchen anordnete, stiegen die Teilnehmerzahlen. Wie die beiden großen christlichen Kirchen darauf reagierten, erfährt man in zwei Kapiteln. Dokumente belegen die Aussagen.


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Kleine Geschichte der DDR

Ulrich Mählert (Hrsg.)
Verlag C.H. Beck, München 2004, 208 Seiten

Auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse bietet die Broschüre eine Gesamtdarstellung der Geschichte der DDR von ihrer Vorgeschichte seit 1945 bis zum Weg in die deutsche Einheit. Eingebettet in den internationalen und gesamtdeutschen Kontext werden die einzelnen historischen Etappen in ihren Charakteristika und mit den sie tragenden Persönlichkeiten dargestellt. Der Text zeichnet sich durch eine Vielzahl interessanter Details aus, die für das Verständnis allgemeiner Zusammenhänge nützlich und wichtig sind.
 


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Das Neue Forum und die Deutsche Forumspartei im Bezirk Cottbus 1

Heinz Petrick / Peter Ulrich Weiß (Hrsg.)  
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam 2001, 200 Seiten
(Brandenburgische historische Hefte, 15)

Im Jahr 2009 tritt die jüngste Regionalgeschichte einmal mehr in den Blickpunkt. Anlass ist der 20. Jahrestag der friedlichen Revolution. Petrick und Weiß haben das Thema für den ehemaligen Bezirk Cottbus aufbereitet. Sie konzentrierten sich auf die wichtigste Bürgerbewegung der Region, das Neue Forum, und die daraus hervorgegangene Deutsche Forumspartei.

Schon beim Erstellen des 2001 erschienenen Bandes hatten die Autoren Schwierigkeiten, Zeitzeugen zu finden, die bereit und in der Lage waren, sich zu erinnern. Ein spezielles Manko war, das wenig Schriftliches über diesen historischen Zeitabschnitt der untergehenden DDR existiert.


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WendeKinder

Ansichten von Jugendlichen aus dem Land Brandenburg

Martina Schellhorn (Hrsg.)
Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam 2004, 96 Seiten

Mit dem Geburtsdatum 1989/90 jährt sich immer auch der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung Deutschlands und damit das Ende der DDR – das Land, in dem die Eltern der „WendeKinder“ zu Hause waren und das diese nicht mehr erlebt haben. Was bewegt die Jugendlichen, die als erste Generation im wiedervereinigten Deutschland aufwachsen? Welche Wünsche und Vorstellungen haben sie von ihrem weiteren Leben? Was bedeuten Heimat und Vaterland für sie, wie wichtig sind Schule, Beruf und Familie?

Mit großer Offenheit haben 16 Jugendliche Auskunft gegeben. Die aus den Tonbandprotokollen entstandenen Geschichten sind in dem Band „WendeKinder“ gesammelt.

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Für Umweltverantwortung und Demokratisierung

Die Forster Oppositionsgruppe in der Auseinandersetzung mit Staat und Kirche

Maria Nooke
Ch. Links Verlag Berlin 2008, 461 Seiten

Die Geschichte der Oppositionsgruppe in Forst nahe der polnischen Grenze zeigt, welche Bedeutung lokale und regionale Bedingungen und Widerstandstraditionen bei der Entstehung oppositionellen Handelns in der DDR hatten. Sie prägten das Spektrum der Opposition, das sehr viel heterogener war, als eine auf die bekannten Großstädte konzentrierte Wahrnehmung nahelegt. Die Reaktionen der Staatsmacht zur Verhinderung der Aktivitäten verdeutlichen exemplarisch den Konflikt zwischen Staat, Kirche und den Oppositionsgruppen in der Endphase der DDR.

Maria Nooke schildert auf der Grundlage von zeitgenössischen Texten, Archivdokumenten und biographischen Interviews die Entstehungsgeschichte der Gruppe und ihre Entwicklung zur politisch agierenden regionalen Opposition. Anhand der Biographien von vier Hauptakteurenwird auch auf deren Entwicklung nach dem Ende der DDR eingegangen.


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Die friedliche Revolution in der DDR im Herbst 1989

Andreas Fraude
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2009, 64 Seiten

Der Autor beschreibt die Ereignisse und den Verlauf des Revolutionsjahres 1989 in der DDR. Schwerpunkte sind die Ereignisabläufe der Monate September bis Dezember 1989 - also von der Massenflucht und der Bildung oppositioneller Gruppen über die Großdemonstrationen bis zur Öffnung der Grenzen und dem Ende des SED Herrschaftsmonopols.

Weitere Kapitel der Publikation stellen kurz die Vorgeschichte der friedlichen Revolution dar und gehen auf die Entwicklung der DDR bis zu den ersten freien Volkskammerwahlen am 18. März 1990 ein. Abschließend wird die Entwicklung der DDR bis zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten am 03. Oktober 1990 in die internationalen Zusammenhänge eingeordnet.

Die Broschüre ist mit vielen, teilweise farbigen Fotos ausgestattet und mit einem Abkürzungsverzeichnis und einer Chronik der Ereignisse versehen.


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Sechzig Jahre deutsche Geschichte 1949 - 2009

Jörg Engelbrecht / Wolfgang Maron
Aschendorff Verlag, Münster 2009, 160 Seiten

1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet, im selben Jahr entstand mit der DDR ein zweiter Staat auf deutschem Boden. Diese doppelte Staatsgründung liegt nunmehr sechzig Jahre zurück. Vor zwanzig Jahren, im Herbst 1989, begannen die Menschen in der DDR eine friedliche Revolution, an deren Ende der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik stand.

Aus Anlass dieser Jubiläen blickt das Buch auf sechs Jahrzehnte deutscher Geschichte zurück. Die Autoren beschreiben darin nicht nur die politische Geschichte beider deutschen Staaten von 1949 bis 1989, bzw. des wiedervereinigten Deutschland bis zur Gegenwart, sondern auch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen. Behandelt werden unter anderem die Lebensverhältnisse der Menschen, die Veränderungen des Lebensstils und der Jugendkultur, die Entstehung der Konsumgesellschaft, der Strukturwandel der Wirtschaft und das Bildungssystem.

Das Buch will eine breite Leserschaft ansprechen, Sprache und Gestaltung wenden sich besonders an jüngere Leserinnen und Leser.


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