Leichte Sprache

Erinnern vor Ort

Wie sieht ein Land aus, das aufhört, demokratisch zu sein? Ein Internetprojekt bittet die Brandenburger mitzumachen und die Jahre 1933/34 zu dokumentieren. Wie haben die Menschen in Städten, Dörfern und Gemeinden Brandenburgs den Nationalsozialismus erlebt? Was wussten sie?
Screenshot der Webseite

Wie funktionierte der Nationalsozialismus vor Ort? Wie haben ihn die Menschen in Städten, Dörfern und Gemeinden Brandenburgs erlebt? Was wussten sie über den Nationalsozialismus?

Die Webseite Brandenburg '33 möchte den Niedergang der Demokratie in Brandenburg zwischen 1933 und 1934 nachzeichnen. Jeden Tag soll ein Kalenderblatt auf der Startseite an ein lokales oder regionales Ereignis aus dieser Zeit erinnern. Ziel ist es, den schrittweisen Prozess der Entdemokratisierung im Land abzubilden.

Die Macher der Seite setzen auf die Beteiligung vor Ort. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, in ihrem Heimatort zu recherchieren und Inhalte beizusteuern. Auf diese Weise soll eine möglichst detaillierte und umfangreiche Darstellung der lokalen Ereignisse erreicht. Brandenburgerinnen und Brandenburger können so erfahren, wie das vor 80 Jahren war: in ihrem Dorf, in ihrem Verein in ihrem Betrieb oder in ihrer Schule.

Die historischen Inhalte der Kalenderblätter sind dementsprechend ein gemeinsames Produkt von Nutzerinnen und Nutzern, die Texte zur Verfügung stellen und der Redaktion. Ziel ist es außerdem, über die Seite Aktive im Land zu vernetzen und zu motivieren, Veranstaltungen und andere Aktionen mit lokalen und regionalen Bezügen zum Thema zu entwickeln und durchzuführen.

Logo der WebseiteDie Webseite Brandenburg '33 wird vom "Aktionsbündnis Brandenburg gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit" in Kooperation mit der Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien und dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien e.V. entwickelt.

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