Gesellschaftlicher Hintergrund

Elitenwechsel in Brandenburg

Die Interviews mit den Zeitzeugen haben eins gezeigt: Die Schicksale der Menschen sind einzigartig und auch die Rückblicke bilden sehr persönliche Lebenslinien und Einstellungen ab. Insgesamt vermitteln sie jedoch ein wirklichkeitsnahes Bild davon, was das für Menschen waren, die Brandenburg ab 1990 aufbauten und ihm sein politisches Gepräge gaben.

Dieser Beitrag beschließt den Reigen ihrer Erinnerungen. Er stellt sie in den größeren Zusammenhang des politischen Aufbruchs und Elitenwechsels in Ostdeutschland ab 1990 und bewertet vor diesem Hintergrund Gemeinsamkeiten und Unterschiede Brandenburgs.

 

Astrid Lorenz

 

Prof. Dr. Astrid Lorenz,
1975 in Rostock geboren, ist Politikwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie konzipierte das Buch und die Kriterien der Zeitzeugenauswahl, erstellte gemeinsam mit Andrea von Gersdorff den Interviewleitfaden und schrieb die Analyse zum Elitenwandel.

Astrid Lorenz forscht zu politischen Entscheidungsprozessen, Verfassungspolitik und Systemwandel in etablierten Demokratien und in Osteuropa. Sie studierte Politikwissenschaft (Diplom) und Osteuropastudien (Magister Artium) an der Freien Universität Berlin und promovierte an der Humboldt-Universität im Graduiertenkolleg „Das neue Europa“.

Für ihre Habilitationsschrift „Verfassungsänderungen in etablierten Demokratien“ erhielt sie 2009 den Wissenschaftspreis der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft.

2012 war sie Mitautorin eines Gutachtens über den "Brandenburger Weg" im Auftrag der Enquete-Kommission des Potsdamer Landtags.

 

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