Parteien in Deutschland
Die heutigen Parteien sind mit wenigen Ausnahmen – allen voran der SPD – Gründungen aus der Anfangszeit der Bundesrepublik oder aber später entstanden. Doch haben viele der Parteien Vorläufer in der Weimarer Republik gehabt, bevor sie im Nazi-Reich verboten wurden. In gewisser Weise lassen sich die lange dominierenden politischen Strömungen (z.B. konservativ, sozialistisch, liberal) sogar im Kaiserreich entdecken. Zweifelsohne haben sich die Strömungen und Parteien im Laufe der Zeit geändert, neue Gruppierungen sind hinzugekommen.
Die aktuelle Parteienlandschaft ist bunt: Ein Dossier zu den Kleinparteien sowie eine Grafik zu den Mitgliederzahlen der Bundestagsparteien finden sich auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung. Zu den bundespolitisch bedeutsamsten Parteien zählen CDU, SPD, FDP, DieLinke. und B90/GRÜNE. Sie sind im Bundestag sowie in vielen Landtagen vertreten; die sogenannten Volksparteien SPD und CDU sogar in allen Landesparlamenten. Eine alphabetische Parteienliste gibt es auf den Internetseiten des Bundeswahlleiters.
Im Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik findet man ausführliche und parteiunabhängige Informationen zu Geschichte und politischer Ausrichtung der großen Parteien:
- CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands
- SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands
- FDP – Freie Demokratische Partei
- Die Linke. (PDS-SED)
- Grüne - Bündnis 90/Die Grünen
Eine neutral-ausgewogene Darstellung von Überzeugungen und Zielen der Parteien ist immer mit Schwierigkeiten verbunden. Deswegen sei an dieser Stelle auf eine eigene Zusammenfassung verzichtet. Eine Meinung über die inhaltlichen Angebote muss sich jeder Bürger letztlich selbst bilden. Um sich jedoch besser ein Bild machen zu können, sei an dieser Stelle auch auf eine konzentrierte Gegenüberstellung der Programmatiken zur Bundestagswahl 2009 hingewiesen.

