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Social-Media-Projekt für Azubis in Brandenburg

Gemeinsam mit Auszubildenden in Brandenburg will die Landeszentrale ein Social-Media-Format für Auszubildende entwickeln.
Social-Media-Workshop mit Auszubildenden aus ganz Brandenburg im November 2017.

Worum geht es?

Im Rahmen eines Pilotprojektes, das seit Juli 2017 in der Landeszentrale läuft, möchten wir gemeinsam mit Auszubildenden in Brandenburg ein Social-Media-Format für Auszubildende in Brandenburg entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Heimat Brandenburg. Was für ein Format entstehen soll, ist noch offen. Wichtig ist für uns vor allem, die Auszubildenden aktiv in den Prozess der Formatentwicklung einzubeziehen und gemeinsam ein für sie attraktives Angebot zu produzieren.

Ziel des Projektes

Mit dem Projekt möchte die Landeszentrale überprüfen, inwieweit soziale Medien oder auch digitale Tools für die Partizipation von jungen Menschen, die bislang vergleichsweise wenig politisch gehört werden, relevant sind und wie gegebenenfalls mit ihrer Hilfe junge Menschen erreicht und eingebunden werden können.

Das ist bisher passiert

Gemeinsam mit der Kooperative Berlin, die das bekannte YouTube-Format „Auf Klo“ produziert, haben wir Ende November 2017 in Potsdam einen ersten Workshop durchgeführt, an dem 18 Auszubildende aus Brandenburg teilgenommen haben. Wir wollten wissen, was den Auszubildenden in ihrer Ausbildung und in Brandenburg wichtig ist, welche Medien sie nutzen und welche Formate sie gut finden.

Bildergalerie
Social-Media-Projekt für Azubis in Brandenburg
Social-Media-Projekt für Azubis in Brandenburg
Social-Media-Projekt für Azubis in Brandenburg
Interessante Einblicke in die Mediennutzung der Auszubildenden: Youtube, Facebook, Instagram und Co. werden vor allem nach Feierabend genutzt.
Heimat Brandenburg, darum ging es im Workshop. Brandenburg ist für die Teilnehmer*innen ein Ort zum Runterkommen und Zurückkehren, aber auch ein Land, in dem nichts los ist und in dem es kein Netz gibt. Das soll anders werden. Einmischen möchten sie sich vor allem im Freizeit- und Kulturbereich. Außerdem wollen sie Toleranz und Gleichberechtigung fördern (auch zwischen Ost und West). Weitere wichtige Themen waren Mieten und Wohnen sowie Natur-, Umwelt und Tierschutz.
Im letzten Teil des Workshops entwickelten die Teilnehmer*innen Prototypen für ein neues Medienformat. Entstanden sind dabei überwiegend Ideen für Videoformate, mit denen die Teilnehmer*innen Brücken schlagen, Stereotype aufweichen und Vorurteile abbauen möchten.
Eine kürzere YouTube-Sendung, die zeigen soll, dass Politiker*innen und Prominente auch ganz normale Menschen sind.
Eine App, die vor Hackerangriffen und Cybermobbing schützen und Fake News erkennen soll.
Ein Fernseh- oder Youtube-Format, bei dem politische Themen kurz und bündig diskutiert werden.
Ein YouTube-Format, bei dem Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen einen Einblick in die Lebenswelt anderer Personen erhalten und so Vorurteile abbauen.
Ein YouTube-Format, bei dem es um Chancengleichheit geht. Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen sollen unterschiedliche Perspektiven kennenlernen.
Ein YouTube-Format mit eigener App, bei dem es darum geht, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren.
Eine Social-Media-Plattform, die nur anzeigt, was die User interessiert.
Social-Media-Projekt für Azubis in Brandenburg
Social-Media-Projekt für Azubis in Brandenburg
Social-Media-Projekt für Azubis in Brandenburg

Im Verlauf des Workshops haben wir erfahren, was die Auszubildenden bewegt und sie haben erste spannende Formatideen entwickelt: So ist Brandenburg für die Teilnehmer*innen beispielsweise ein Ort zum Runterkommen und Zurückkehren, gleichzeitig aber auch ein Ort, an dem nichts los ist und an dem es kein Netz gibt. Einmischen möchten sie sich vor allem im Kultur- und Freizeitbereich. Außerdem wollen sie Toleranz und Gleichberechtigung fördern. Das spiegelte sich auch in den Formatideen wider, die die Auszubildenden während des Workshops entwickelten. Entstanden sind hierbei überwiegend Ideen für Videoformate, mit denen die Teilnehmer*innen Brücken schlagen, Stereotype aufweichen und Vorurteile abbauen wollen.

So geht's weiter

Wir fanden es toll, mit welchem Engagement sich die Teilnehmer*innen während des Workshops eingebracht und welch spannende Ideen in der kurzen Zeit entstanden sind. Besonders hat uns gefreut, dass die Auszubildenden den Wunsch geäußert haben, auch weiter an dem Projekt mitzuarbeiten. Am 26. April 2018 wird daher ein zweiter Workshop bei uns in der Landeszentrale in Potsdam stattfinden, an dem 14 Auszubildende teilnehmen können. Dieses Mal sollen die Auszubildenden in Teams konkrete Prototypen entwickeln, von denen wir zwei bis drei später als Piloten abdrehen möchten.

Auf Facebook können Brandenburger Azubis in unserer Gruppe Heimat Brandenburg außerdem ihre Meinungen und Wünsche austauschen. Auch diese sollen in die Entwicklung des Formates einfließen. Für alle, die nicht bei Facebook sind, gibt es außerdem eine Webseite, auf der die Azubis – auch anonym – kommentieren können.