Buchpräsentation
31. Mai 2012, 18.00

Aus einem Land vor unserer Zeit

Eine Lesereise durch die DDR-Geschichte

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten über ein Land vor ihrer Zeit. Das Land heißt DDR. In 25 anschaulichen Geschichten geben Stipendiatinnen und Stipendiaten der Bundesstiftung Aufarbeitung Einblicke in ihre aktuellen Forschungsarbeiten zur SED-Diktatur und deutschen Teilung. Zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR ändert sich die Blickrichtung.

Aus der Zeit der Mitlebenden wird allmählich Geschichte. Das Buch öffnet neue Perspektiven und zeigt, dass zeitliche Distanz Erkenntnisse fördern kann. Auf dem Podium diskutieren darüber Journalisten, Politologen und Historiker, aufgewachsen in Ost und West, Nord und Süd, sozialisiert in der alten Bundesrepublik, der DDR und dem vereinten Deutschland.

Begrüßung:

  • Dr. Anna Kaminsky
    Geschäftsführerin Bundesstiftung Aufarbeitung
     
  • Anja Hertel
    Kunsthistorikerin und Herausgeberin


Podiumsgespräch mit:

  • Dr. Jens Bisky
    Buchautor und Journalist bei der Süddeutschen Zeitung
    1966 in Leipzig geboren, wuchs als Jugendlicher in Berlin-Marzahn auf
     
  • Dr. Ulrich Mählert
    Historiker und Leiter des Arbeitsbereichs Wissenschaft in der Bundesstiftung Aufarbeitung
    1968 in Neckarsulm geboren, setzt sich seit 1988 mit der DDR und der deutschen Teilung auseinander
     
  • Dr. Andreas Stirn
    Historiker und Wissenschaftlicher Referent der Enquete-Kommission zur DDR-Aufarbeitung in Brandenburg
    1974 in Berlin geboren und dort mit SERO, Sandmännchen und Solibasar aufgewachsen
     
  • Adriana Lettrari
    Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin
    1979 in Neustrelitz geboren, initiierte 2010 das Projekt „Dritte Generation Ostdeutschland“

Moderation:

  • Marcus Böick, Historiker und Herausgeber
     
  • Franziska Kuschel, Historikerin und Herausgeberin
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In der DDR geboren, aber nicht mehr Erwachsen geworden

Junge DDR-Forscher gewähren in ihrem neuen Buch "Aus einem Land vor ihrer Zeit" Einblick in ihre aktuellen Arbeiten. Und beschreiben, was jene Generation bewegt, die zur Wendezeit 1989/90 noch im Kindesalter war und wie sie auf die DDR blickt.

Ein Interview zum nachlesen im Deutschlandradio vom 31.05.2012

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