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Trägerkonferenz
11. Februar 2010 Uhr (All day)

Demokratie braucht politische Bildung

Tagung der Träger der politischen Bildung des Landes Brandenburg

Diashow Die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und die Landesarbeitsgemeinschaft politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg haben am 11. Februar 2010 ihre jährliche Konferenz mit den freien Trägern der politischen Bildung abgehalten.

Vor dem Hintergrund der Regierungsneubildung im Herbst 2009 waren Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Jugend und Sport als Vertreter aller im Landtag vertretenen Parteien eingeladen worden.

Es ging darum, die Positionen der Parteien zum Thema politische Jugend- und Erwachsenenbildung aus erster Hand zu erfahren, die Aufgaben der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung zu erläutern und die Arbeit der freien Träger der politischen Bildung im Land Brandenburg darzustellen. Vor allem jedoch ging es den mehr als 40 Teilnehmern darum, miteinander ins Gespräch zu kommen.

In der sich anschließenden Diskussion gaben Vertreter der freien Träger der politischen Bildung Einblicke in ihre Arbeit, schilderten Erfolge und Hemmnisse.

Da ging es um die erheblichen Mittelkürzungen in den vergangenen sieben Jahren, in deren Folge viele gute Ideen in der politischen Bildung einfach verloren gingen. Allen Parteien sei die Bildung ein so wichtiges Thema, die Realität aber sehe anders aus – in allen Bereichen werde gekürzt, die Hoffnung auf institutionelle Förderung sei von den Trägern praktisch schon längst begraben.

Es gab zahlreiche Plädoyers dafür, dass Kontinuität das A und O in der politischen Bildung sei. Mancherorts fehlten immer noch die Strukturen, auf die man mit politischer Bildung aufsetzen könne.

Und es gab die These, dass politische Bildung eine gute Portion anarchischen Humor vertragen könne. Erst wenn man sich traue, sich den Politikern entgegenzustellen, würden Politik und politische Bildung spannend.

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