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12. Festival des Umwelt- und Naturfilms Ökofilmtour 2017
17. März 2017, 19.00 Uhr

DER WOLF VOR DER HAUSTÜR

Reportage von Ullli Rothaus, Reihe "ZDF reportage" 2016, 30 min.

Der Wolf ist in der EU streng geschützt und darf nicht gejagt werden. Vor 150 Jahren ausgerottet, ist er heute bereits in fünf Bundesländern wieder heimisch und vermehrt sich. Derzeit sind es etwa 150 Tiere, die Deutschland durchwandern oder sesshaft geworden sind. Jedoch gibt es Konflikte: Ein Brandenburger Schäfer hat gut 20 Schafe verloren. Die üblichen Elektrozäune sind längst kein Hindernis für Wölfe. Landwirte und Züchter fühlen sich in ihrer Existenz bedroht, zumal nur ein Teil der Schäden ersetzt wird. Eltern haben Angst um ihre Kinder. Wolfsfreunde hingegen freuen sich über jedes Rudel und fordern mehr Toleranz und Raum für die Rückkehrer.

Es folgt der Dokumentarfilm "Amur-Tiger" von Henry Mix, BR/arte/Global Screen 2015, 45 min.

Amur-Tiger sind die weltweit am nördlichsten lebenden Tiger. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf Ansiedlungen zu stoßen. Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholt und exportiert. Wird es bald keine Tiger mehr auf unserer Erde geben?

Es folgt der Dokumentarfilm "Die Reise der Schneeeulen" von Klaus Weißmann, Naturfilm - Klaus Weißmann, Mainhardt, ARTE/WDR/BR 2012-2015, 44 min.

Der Lebensraum der Schneeeulen als abenteuerliche Rundreise vom Hohen Norden bis Mitteleuropa und zurück. Der Film zeigt, wie sich Tiere den frostigen Bedingungen anpassen und ihre Strategien, die lebensbedrohliche Kälte zu meistern.

Zu Beginn der Veranstaltung läuft "Ab zum Teich - Lea hilft den Kröten auf die Sprünge" aus der WDR-Reihe "Neuneinhalb", 9:30 min.

 

 

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