2. Februar 2012, 18.00 bis 20.30
„Friedrich und die Gesellschaft der Aufklärer“
Ein Vortrag von Prof. Dr. Iwan-Michelangelo D’Aprile. Dazu: Musikalische Intermezzi von Studierenden und Lehrenden des Bereichs Musik der Universität Potsdam.
Für das leibliche Wohl werden – wie könnte es bei Friedrich anders sein – Kartoffeln serviert. In vielen Variationen.
Eine Veranstaltung von: Universität Potsdam
2. Februar 2012, 19.00 bis 21.30
Filmausschnitte und Vortrag mit Thomas Lukow
Der oscarpreisgekrönte Film von Florian Henckel von Donnersmarck hat nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und in Übersee ein breites Echo gefunden. Speziell in der Bundesrepublik führte er aber auch zu Kontroversen. Auf der einen Seite meinen ehemalige Verfolgte des SED-Regimes, dass dieser Film einen nicht authentischen Stasi-Mann darstelle. Dies führt zu einer außergewöhnlichen Gemeinsamkeit mit ehemaligen Stasi-Offizieren. Beide Seiten sehen dies natürlich aus ihrem Blickwinkel. Das alleine macht den Film schon interessant.
Eine Veranstaltung von: Konrad-Adenauer-Stiftung
Methodenseminar
3. Februar 2012, 17.30 bis 5. Februar 2012, 16.30
"Es war einmal vor kurzer Zeit. Da haben Banker und andere Geldmanager solange mit fremdem Geld gezockt, bis sie kurz vor der Pleite waren. Weil der Staat aber Angst hatte, die Pleite so vieler Banken könnte Panik bei den normalen Menschen auslösen, nahm er die Schulden der Zocker zunächst auf die eigene Kappe und verlangte von seinen Bürgern, dass sie auf lange Sicht für die Schulden der Zocker geradestehen.
Eine Veranstaltung von: HochVier
Filmvorführung und Podiumsdiskussion
5. Februar 2012, 13.30 bis 15.30
Zum Film „Jud Süß“: Perfider antijüdischer Film, tränenreiches Melodram, auch eingesetzt, um den Judenhass von KZWachmannschaften wach zu halten. Seine Genesis ist in der ständigen Ausstellung des Filmmuseums Potsdam dokumentiert: Propagandaminister Goebbels, der immer wieder betont hatte, er wünsche keine bebilderten NSDAP-Parteiprogramme, sondern Kunst, nahm sich dieses Films mit ganz besonderem Ehrgeiz an.
Eine Veranstaltung von: Friedrich-Ebert-Stiftung/Landesbüro Brandenburg
Diskussion
6. Februar 2012, 19.00 bis 20.30
Über den Ursprung und die Ursachen von Gewalt
Im letzten Jahr haben insbesondere rechtsextrem motivierte Gewalttaten wie die Morde auf der Insel Utøya oder die Aufdeckung der Mordserie, die auf das Konto der Zwickauer Zelle gehen soll, die Öffentlichkeit erschüttert. Die Frage, wie es zu einer Häufung von Gewalt kommen konnte, drängt sich auf. Zivile Gewalt und kriegerische Auseinandersetzungen scheinen weltweit immer weiter zuzunehmen. Der Neurobiologe Joachim Bauer definiert das zurückliegende Jahrhundert mit weit über 200 Millionen Toten, die durch menschengemachte Grausamkeiten starben, als ein Jahrhundert der Gewalt.
Eine Veranstaltung von: Bundeszentrale für politische Bildung
3. Archivschaufenster
7. Februar 2012, 10.00 bis 20. Mai 2012, 16.30
Christa Wolf war mehrfach in Rheinsberg. 1995 zeigten wir die vielbeachtete Ausstellung "Unsere Freunde, die Maler", sie las 1996 in der Theaterruine und 2000 im wieder errichteten Schlosstheater.
Wir ehren die Schriftstellerin mit einer kleinen Archivausstellung.
Eine Veranstaltung von: Stadt Rheinsberg, Kurt Tucholsky Literaturmuseum
Fachgespräch
7. Februar 2012, 18.00 bis 20.00
Mit der Annahme der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Dezember 2008 im Bundestag und Bundesrat hat sich Deutschland – und damit auch Brandenburg – verpflichtet, die Partizipation von Menschen mit Behinderungen zu erleichtern und Diskriminierung zu verhindern. Um mögliche Wege für einen Umbau des Brandenburger Schulsystems aufzuzeigen, haben wir ein Gutachten beim Berliner Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Ulf Preuss-Lausitz in Auftrag gegeben.
Eine Veranstaltung von: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag
7. Februar 2012, 19.00 bis 21.00
Vera Lengsfeld
Stasi-Tochter, Dissidentin, Politikerin: Drei Leben sind es, die Vera Lengsfeld in sich vereint. Als Tochter eines Stasi-Offiziers wird sie ganz im Sinne des SED-Regimes erzogen. Doch früh schleichen sich bei ihr Zweifel am System ein. Als junge Erwachsene zieht sie die Konsequenz und engagiert sich in der Bürgerrechtsbewegung, wofür sie mit Berufsverbot, Verhaftung und letztlich Ausweisung bestraft wird.
Eine Veranstaltung von: Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus / Stalinismus
Fachtagung
8. Februar 2012, 10.00 bis 16.00
Jede Brandenburger Kommune braucht engagierte Menschen und Rahmenbedingungen, welche Beteiligung und Mitbestimmung möglich machen. Noch ist es nicht ganz selbstverständlich, dass auch Jugendliche in Prozesse, die sie aktuell und zukünftig betreffen, eingebunden werden. »Was ist... Was bringt ... Was braucht BETEILIGUNG?« Unter dieser Überschrift bietet die Fachtagung Vorträge, Denkimpulse und Erfahrungsaustausch zu Chancen, Möglichkeiten und Formen von Jugendbeteiligung.
Eine Veranstaltung von: Landesjugendring Brandenburg
Diskussion im Rahmen des Brandenburger Forums der Konrad-Adenauer-Stiftung
8. Februar 2012, 18.30 bis 20.30
Neuer Aufbruch zum Kommunismus und radikale Opposition?
Zur Rolle der Links-Partei in Deutschland und Brandenburg
Die Partei "Die Linke" hat ihren Ursprung in der SED, der Einparteiendiktatur der "DDR". Von Gregor Gysi geführt wurde die SED 1989/90 in die PDS überführt und konnte so auch in der pluralistischen Parteiendemokratie des wiedervereinigten Deutschland zumindest im Osten, in den neuen Bundesländern, als eine regionalspezifische Volkspartei Fuß fassen.
Eine Veranstaltung von: Konrad-Adenauer-Stiftung