Auswertung des Veranstaltungskalenders
Nachlese - Das politische Buch
Die massenhafte Übersiedlung von Westdeutschen in die DDR war ein deutsch-deutsches Tabuthema. Bis zum Mauerbau 1961 sind mehr als eine halbe Million Menschen in die DDR emigriert, darunter heute so bekannte Persönlichkeiten wie Stefan Heym, Wolf Biermann, Robert Havemann, Ralph Giordano, Wolfgang Kieling oder Lothar Bisky. Bis 1989 waren es jedes Jahr immer noch mehrere tausend. Der Autor beschreibt erstmals, was diese Übersiedler bewogen hat, was sie erträumt haben, wovor sie geflohen sind und wie es ihnen in der DDR ergangen ist.
Der Autor beschreibt erstmals, was diese Übersiedler bewogen...
Mittwoch, den 29. Februar 2012, 18 Uhr
Die Ausstellung, die seit dem 7. Dezember 2011 in der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum zu sehen ist, dokumentiert die Geschichte des weitgehend unbekannten Vernichtungslagers in der polnischen Ortschaft Kulmhof am Ner (Chełmno nad Nerem). Ab dem 8. Dezember 1941 ermordete die SS dort Menschen durch Motorabgase. Dieser Tag markiert den Beginn der nationalsozialistischen Massentötung an den europäischen Juden durch Giftgas. Die Ausstellung widmet sich dem Gedenken an die mehr als 150.000 in Kulmhof ermordeten Opfer, darunter über 2....
Vortrag mit Diashow
Als Sanitäter im Stab von Feldmarschall von der Goltz erlebt Armin T. Wegner 1915 und 1916 als Augenzeuge die Vertreibung der armenischen Bevölkerung aus ihren Siedlungsgebieten in die syrische Wüste. Noch während des Krieges unternimmt er in Berlin mehrere Versuche, auf die Ermordung der Armenier öffentlich aufmerksam zu machen, doch erst ab Oktober 1919 gelingt es ihm in öffentlichen Lichtbildvorträgen über den Völkermord zu berichten.
Damit wählt Wegner ein zu dieser Zeit nicht nur hochaktuelles Medium sondern auch eine journalistisch-publizistische Strategie der Aufmerksamkeitssteuerung,...
Seminar
Alltagsrassismus tritt in den unterschiedlichsten Verhaltensmustern auf. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die unterschiedlichsten Formen deutlich zu machen und die Frage zu klären, wie Gleichstellung zu diesem Aspekt öffentlicher gemacht werden kann.
24. Januar 2001, 18.00 bis 19.30
In Tschetschenien ist Krieg und kein Ende des Krieges in Sicht. Bereits im Januar 2000, als der Sturm der russischen Truppen auf Grosny begann, hat man vorausgesehen, dass das Unabhängigkeitsstreben der tschetschenischen Nation mit diesem barbarischen Krieg nicht beendet ist. Die Tragödie der tsechtschenischen Nation und das Schicksal der russischen Demokratie erwecken jedoch weltweit Aufmerksamkeit. Der Autor Joachim V. Hildebrandt versucht eine kurze Analyse in seinem politischen Essay zu geben und will mit Ihnen ins Gespräch kommen, um gegen das Vergessen anzukämpfen.
19. Mai 2001, 9.00 bis 16.30
Wir leben in einer Zeit des grundlegenden wirtschaftlichen Wandels. Dieser Wandel hat Rückwirkungen auf unser Wirtschaftssystem, die "Soziale Marktwirtschaft". Manche meinen, dass wir uns schon längst auf dem Weg zur "Marktwirtschaft" befinden. Das Erfolgsmodell, das im Westen Deutschlands zu nie da gewesenem Wohlstand führte, zu sozialer Ausgewogenheit und stabilen demokratischen Verhältnissen - droht es nicht ausgehöhlt zu werden durch die Dynamik des Gemeinsamen Europäischen Marktes einerseits und die Auswirkungen der Globalisierung andererseits?
14. Juni 2001, 10.00 bis 15. Juni 2001, 16.00
Die erlebnispädagogische Fortbildung unter dem Motto "ORIENTIERUNG" ist ein zweigeteiltes, aufeinander aufbauendes Seminarangebot. Erlebnispädagogik als Methode zur Bearbeitung eines Themas, zur Gestaltung eines Projektes oder zur Durchführung einer Aktion wird Ihnen dabei in einer anderen Form nähergebracht. Die Fortbildung leistet einen indirekten Beitrag zur Ausbildung im "Out-door" - Bereich. Sie basiert auf einem Aufenthalt in freier Natur, die aber lediglich nur die Rahmenbedingungen stellt. So ist auch der Schwerpunkt auf die Vermittlung praktischer, jahreszeitlich bedingter...
25. Juni 2001, 9.00 bis 10.30
Der Besuch der Berliner Börse wird einen Einblick in die historische und die moderne Börsenpraxis geben. Bereits im Jahre 1772wurde hier die erste Aktie gehandelt. Als eine der acht deutschen Regionalbörsen führt sie heute über 9000 Titel. Seit 1996 befindet sie sich im architektonisch interessanten neu errichteten Ludwig Erhard Haus nahe des Bahnhof Zoo.
28. Juni 2001, 10.00 bis 16.00
Immer wieder taucht in Pädagogik-Veranstaltungen das Thema "Akzeptierende Jugendarbeit mit rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen" auf. Ein Thema, das gerade sehr stark diskutiert wird und das die Frage nach den Grenzen von Pädagogik aufwirft. Ist "Akzeptierende Jugendarbeit mit rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen" pädagogisch vernünftig oder politisch verwerflich? Was ist erforderlich für eine möglichst erfolgreiche Arbeit? Diesen Fragen müssen sich zahlreiche Mitarbeiter in Projekten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit stellen. Das Konzept der akzeptierenden...
2. Juli 2001, 8.00 bis 5. Juli 2001, 12.30
Lernen Sie eine Woche Alltagssprache und Alltagsdenken kennen - als persönlicher Einstieg in eine fremde Kultur.

