Auswertung des Veranstaltungskalenders

Ausstellungseröffnung
18. Januar 2012, 19.00 bis 21.00
Bilder vom Tahrir-Platz in Kairo von Stefan Theil
Kaum ein politisches Ereignis bewegte die Welt im Jahr 2011 so sehr wie der „Arabische Frühling“. Meist friedliche Massenaufstände, von den Machthabern oft brutal bekämpft, verbreiteten sich wie ein Lauffeuer durch die arabische Welt und brachten unüberwindbar gedachte Diktaturen zum Einsturz. Pünktlich zum ersten Jahrestag der ägyptischen Revolution zeigt die Stiftung für die Freiheit Bilder vom Tahrir-Platz in Kairo, wie sie im Fernsehen nur selten zu sehen waren. Nicht der Kampf sondern Freude und Hoffnung der Ägypter stehen im Mittelpunkt dieser hautnahen Szenen aus der...
Diskussion
19. Januar 2012, 18.00 bis 20.00
Die Piratenpartei in Brandenburg. Wer sind sie - was wollen sie?
Mit Dr. Andreas Trunschke (Borkwalde) im Gespräch mit Michael Hensel (1. Vorsitzender der Piratenpartei Brandenburg)
24. Januar 2012, 19.00 bis 21.00
Das Informationsverhalten der Brandenburger Bürgerinnen und Bürger
In Umfragen zeigt sich, dass den verschieden Politikebenen unterschiedliche Bedeutung zugemessen wird. Die höchste Relevanz hat die Bundespolitik. Erst mit einigem Abstand folgt die Landespolitik. Diese Unterschiede scheinen sich auch bei der Wahrnehmung von Politik zu wiederholen. Die interessanten Themen spielen auf der Bundesebene oder finden im direkten Umfeld statt, wie an Diskussionen über die zukünftigen Flugrouten vom Flughafen Schönefeld deutlich wird. Wie verhält es sich aber mit der Zwischenebene? Wie werden die Aktivitäten in der Landespolitik wahrgenommen? Die Friedrich-Ebert-...
Mittwochsgesellschaft
25. Januar 2012, 19.30 bis 21.30
Unser Gast: Anetta Kahane, Vorsitzende Amadeu Antonio Stiftung
Die Aufdeckung der Verbrechen von drei Neonazis aus Zwickau, die sich selbst als „Nationalsozialistischer Untergrund“ bezeichneten und denen bislang zehn Morde angelastet werden, haben eine neue Debatte um Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus in Deutschland ausgelöst. Dabei werden unter anderem die Arbeit des Verfassungsschutzes und die Ermittlungen der Polizei in Bezug auf rechte Gewalt kritisiert und diskutiert. Doch jenseits der berechtigten Frage nach Ermittlungsfehlern, der unklaren Rolle von Behörden und stereotypen, rassistischen Vorurteilen in der Ermittlungsarbeit...
Diskussionsveranstaltung
28. Januar 2012, 11.00 bis 15.00
Das Verhältnis von Justiz und Medien – Wechselwirkungen und Beeinflussungen
Vor 20 Jahren – genau am 25. Januar 1992 – wurde in Königs Wusterhausen der Bund ehrenamtlicher Richterinnen und Richter gegründet. In seinem Gründungsaufruf hob der brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe die Wichtigkeit der Mitwirkung von Laienrichtern an der Rechtsprechung hervor als im Grundgesetz verbrieftes Demokratieprinzip. „Schöffen schaffen Demokratie und Recht“ war das wegweisende Motto der Gründungsveranstaltung, die vom Landesbüro Brandenburg der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert worden war. Und Justizminister Hans-Otto Bräutigam wies damals...
Diskussion im Rahmen des Brandenburger Forums der Konrad-Adenauer-Stiftung
8. Februar 2012, 18.30 bis 20.30
Neuer Aufbruch zum Kommunismus und radikale Opposition?
Zur Rolle der Links-Partei in Deutschland und Brandenburg Die Partei "Die Linke" hat ihren Ursprung in der SED, der Einparteiendiktatur der "DDR". Von Gregor Gysi geführt wurde die SED 1989/90 in die PDS überführt und konnte so auch in der pluralistischen Parteiendemokratie des wiedervereinigten Deutschland zumindest im Osten, in den neuen Bundesländern, als eine regionalspezifische Volkspartei Fuß fassen. 2007 ging die PDS schließlich im Zuge der Fusion mit der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) in der Partei "Die Linke" auf und gewann mit dem früheren SPD-...
Vortrag und Diskussion
22. Februar 2012, 18.00 bis 20.30
Politische Teilhabe wird gewünscht, gefordert, wahrgenommen, in Frage gestellt und teilweise doch wieder als Populismus verurteilt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich einbringen, sagen dürfen, was sie denken - eine Selbstverständlichkeit in demokratischen Staaten.Die Einmischung soll aber anscheinend nur in dem Maße erfolgen, wie es der Politik angenehm ist. Wie sonst lassen sich die geringen Beteiligungsmöglichkeiten erklären, die es den Bürgerinnen und Bürgern erlauben, ihr Land aktiv mitzugestalten?Formen direkter Demokratie wie Volks- und Bürgerbegehren sind seit 1996 in jedem...
Ausstellungseröffnung
16. März 2012, 18.00
Die Häftlinge des sowjetischen Geheimdienst- und Stasi-Untersuchungsgefängnisses in der Potsdamer Lindenstraße
"Merken Sie sich eines: Macht geht vor Recht!", erfuhr Herbert Paulmann, verhaftet 1946, von seinem sowjetischen Vernehmungsoffizier bereits in einem der ersten Verhöre. Die Darstellung seines Schicksals und der Schicksale von weiteren 22 ehemaligen Häftlingen des sowjetischen Geheimdienstgefängnisses und des Stasi-Gefängnisses erweitern auf Tafeln sowie mit Audio- und Videostationen die bisherige Dauerausstellung. Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen: Prof. Dr. Sabine Kunst Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Burkhard Exner...
10. April 2012, 16.00 bis 15. April 2012, 12.00
Bespitzelung, Denunziation in Diktatur und Demokratie
Polnische und deutsche Jugendliche setzen sich im Laufe des Projekts mit dem Phänomen der Denunziation und Bespitzelung durch Nachbar/-innen, Freund/-innen und den Staat oder Parteien auseinander und beschäftigen sich darüber intensiv mit den Menschenrechten. Für wen gelten diese Rechte? Und hat ein Staat das Recht zu definieren, wer in seiner Privatsphäre ausgeforscht werden darf? Vor allem die Geheimdienste und die Unterstützung durch die Bevölkerung in der jüngeren und jüngsten Geschichte der beiden Staaten sollen unter die Lupe genommen werden.
Vortrag und Diskussion
13. April 2012, 18.00 bis 20.00
Der Umgang von Medien und Politik mit der Statistik
Mit Prof. Dr. Gerd Bosbach (Professur für Statistik, Mathematik und Empirische Wirtschafts-und Sozialforschung an der FHS-Koblenz/ Standort Remagen) Der 1953 in Eiskirchen geborene Bosbach, promovierte nach dem Mathematik-Diplom an der Wirtschafts-und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln. Er war im Statistischen Bundesamt tätig und beriet verantwortlich das Bundesfinanz- und Wirtschaftsministerium und den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages. Sein Buch „Lügen mit Zahlen – wie wir mit Statistik manipuliert werden“ (zusammen mit dem...
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