Auswertung des Veranstaltungskalenders

Vortrag und Diskussion
21. Februar 2012, 18.30 bis 21.30
Rechtsextremismus und damit auch Rassismus werden immer noch häufig als ein Phänomen insbesondere der neuen Bundesländer wahrgenommen. Als Erklärungsmuster für den Anstieg von Rechtsextremismus im Osten Deutschlands werden oft die Folgen des Systemwechsels 1989 benannt. Mit dem Selbstbild der DDR als antifaschistischem Staat waren Rassismus und Diskriminierung nicht zu vereinen. Doch die vermeintlich abgeschlossene Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der Umgang der DDR mit MigrantInnen offenbaren Widersprüche zwischen offizieller Doktrin und Alltag. Im Rahmen seines Vortrags wird der...
Vortrag und Diskussion
28. März 2012, 19.00 bis 22.00
Aktuelle Entwicklungen des Rechtsextremismus
Autorenlesung, Filmbeitrag und Diskussion zum Buch: „Mädelsache! Frauen in der Neonazi-Szene“ mit Andrea Röpke und Andreas Speit - ein spannender Report und gleichzeitig eine faktengesättigte Analyse über das zunehmende Eindringen rechtsradikaler Frauen in das Alltagsleben unserer Gesellschaft.   
Vortrag und Diskussion in Oranienburg
25. April 2012, 18.30 bis 20.30
Entwicklungen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit
Die Qualität des Lebens in einer Gesellschaft hängt nicht nur von ökonomischen Faktoren wie dem Zugang zum Arbeitsmarkt oder politischer Teilhabe ab, sondern ist auch maßgeblich mit sozialer Anerkennung und der Offenheit einer Gesellschaft verbunden. Oftmals werden Menschen aufgrund ihrer ethnischen, kulturellen oder religiösen Merkmale, ihrer sexuellen Orientierung oder ihres sozialen Status mit Vorurteilen und Feindseligkeiten konfrontiert. Diese Vorurteile können sich auf vielerlei Art äußern, durch frauenfeindliche oder homophobe Äußerungen, Abwertung von MuslimInnen oder Gewalt gegen...
Fachgespräch in Oranienburg
13. September 2012, 10.00 bis 16.30
Kontexte, Kontroversen und lokale Perspektiven
Die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit ist nach wie vor mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. So wurden in Brandenburg bisher hauptsächlich die Täter/innen der Führungsebene oder die Organisationsstruktur thematisiert. Lokale NS-Täterinnen und -Täter, Ausgrenzung und Verfol-gung vor Ort wurden bisher kaum aufgearbeitet. Das Projekt „ORTSBEGEHUNG – Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg setzt an dieser Stelle an, untersucht die lokale NS-Täter/innenschaft in Brandenburg und Sachsen und macht diese für Jugendliche und Multiplikator/innen...
Tagung
12. Oktober 2012, 13.30 bis 13. Oktober 2012, 18.00
Rückblicke, Bestandsaufnahme und Perspektiven
In den frühen 1990er Jahren sah sich das wiedervereinigte Deutschland mit einer bislang beispiellosen ausländerfeindlichen, rassistischen und neonazistischen Mobilisierung unter Teilen der Jugend und einer Welle schwerer Gewalt- und Straftaten konfrontiert. Darunter fallen auch die Brandanschläge auf die Gedenkstätte Sachsenhausen und die Gedenkstätte Belower Wald. Auf der zweitägigen Veranstaltung wollen wir mit Vorträgen und in Gesprächsrunden die Ereignisse dieser Jahre noch einmal in den Blick nehmen. Wir betrachten die Anfänge der Geschichte der extremen Rechten in der Endphase...
Filmvorführung in Oranienburg
1. November 2012, 19.00
"Kriegerin" ist ein Film vom Regisseur von David Wnendt. Er handelt von Marisa. Sie ist jung, weiblich und rechtsradikal. Sie lebt in einer ländlichen Gegend in Ostdeutschland, hasst Ausländer, ist aggressiv und schlägt zu, wenn ihr jemand dumm kommt. Der Sommer hat Ärger für Marisa parat. Die bürgerliche Svenja drängt in ihre Clique und ein jugendlicher Flüchtling aus Afghanistan sucht sich ausgerechnet ihren Badesee aus. Als die Welten der drei aufeinanderprallen, setzt eine Kettenreaktion ein, die Marisas Weltbild ins Wanken bringt. Wir möchten den preisgekrönten Film an vielen...
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