Leichte Sprache
Diskussion / Vortrag
21. März 2017, 18.00 Uhr

Verschwörungsmythen der neuen rechten Bewegung

Zur rhetorischen Radikalisierung der AfD und ihres Umfeldes

In den letzten Jahren hat sich eine heterogene Protestbewegung von rechts herausgebildet, die vor allem durch die Mobilisierung gegen die Aufnahme der Flüchtlinge rasch an Breite und Schärfe gewonnen hat. Innerhalb weniger Jahre hat sich auch die Alternative für Deutschland (AfD) von einer Sammlungspartei konservativer und rechtsliberaler Eurokritiker zu einer „national-populistischen Rechtspartei“ (Gideon Botsch) entwickelt, die den Kampf gegen angebliche „Überfremdung“ und „Islamisierung“ in den Mittelpunkt ihrer Agenda stellt. Dabei fällt nicht nur eine rhetorische Radikalisierung vieler AfD-Politiker auf, sondern die Formulierung bzw. Übernahme von Feindbildern, Bedrohungsszenarien und Verschwörungsmythen, die so zuvor vorwiegend nur in offen extrem rechten Kreisen vertreten wurden.

Im Vortrag sollen wesentliche Verschwörungsmythen und Bedrohungsszenarien, die innerhalb der neuen rechten Protestbewegung und in Teilen der AfD vertreten werden, vorgestellt und kritisch hinterfragt werden.

Diskussion / Vortrag mit

  • Prof. Dr. Christoph Kopke (Hochschule für Wirtschaft und Recht, Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement, Berlin);

Moderation: Dieter Schäfer (Strausberg) und Meinhard Tietz (Strausberg)

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