Konferenz
5. Juni 2012, 14.00 bis 19.30

Vielfalt statt Monokulturen

Auswege für Brandenburg aus der Krise der Biomassenutzung

Der Anteil nachwachsender Rohstoffe an der landwirtschaftlichen Produktion nimmt insbesondere aufgrund der steigenden Nachfrage nach alternativen Energieformen immer stärker zu. Der intensive Anbau insbesondere von Mais-Monokulturen erfordert einen hohen Dünger- und Pestizideinsatz mit gravierenden Auswirkungen auf Landschaftsbild, Boden, Wasser, Flora und Fauna.

Die agrarpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Fraktion Sabine Niels möchte zusammen mit der Brandenburger Umweltministerin Anita Tack, sowie mit Vertretern des Landwirtschaftsministeriums, der Bauernschaft und der Umweltverbände über Auswege aus der Krise der Biomassenutzung diskutieren.

Im Zentrum der Konferenz soll die Frage stehen: Hat das Land Brandenburg Möglichkeiten steuernd einzugreifen oder ist man gänzlich von weltmarktpolitischen (z.B. Ernährung der Weltbevölkerung), europapolitischen (z.B. GAP) und bundespolitischen (z.B. EEG) Aktivitäten bzw. Akteuren abhängig? 

PROGRAMM

>>> Flyer als pdf

16:00  Eingangsreferate zur Problemlage der Biomassenutzung in Brandenburg

  • Sabine Niels, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Brandenburger Landtag
  • Anita Tack , Umweltministerin Land Brandenburg
  • Axel Kruschat, Geschäftsführer BUND-Brandenburg (angefragt)
  • Hans-Rüdiger Schubert, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft; Leiter der Abteilung Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Forsten (angefragt)
  • Bringfried Wolter, Vizepräsident Bauernbund

17:00  Kaffeepause

17:15  Podiumsdiskussion mit allen Beteiligten "Was kann Brandenburg tun?"

Moderation: László Maráz (Dipl. Forstwirt) Forum Umwelt und Entwicklung (angefragt)

19:00  Ausklang bei Getränken und Buffet

Noch keine Bewertungen vorhanden

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Druckversion Per E-Mail senden