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Demokratie-Kongress
14. März 2017, 10.30 Uhr

Was hält die Demokratie in Deutschland zusammen?

500 Jahre Gesellschaft im Wandel

Was hält die Demokratie in Deutschland zusammen? Wie spiegeln sich die Impulse der Reformation, die vor 500 Jahren unsere Gesellschaft umwälzte? Was können wir aufgreifen und für unser politisches Handeln nutzbar machen, damit unsere Demokratie auch in Zukunft auf einer stabilen Grundlage steht? Wie können wir Demokratie gemeinsam lebendig gestalten?

Eine geschichtliche und reformatorische Perspektive kann zu neuen Antworten auf diese zentralen Fragen beitragen, die viele Menschen in Deutschland heute umtreiben. Sie stehen im Mittelpunkt des Demokratie-Kongresses am 14. März 2017
 im Französischen Dom auf dem Berliner Gendarmenmarkt.

Rund 400 Expertinnen und Experten aus gesellschaftlichen Organisationen nehmen zentrale Bereiche unserer Gesellschaft in den Blick: Kinder und Jugend, Familie, Gleichstellung, Beteiligung, Bildung und das Zusammenleben von Menschen aus verschiedenen Kulturen. Denn hier liegt das Fundament, auf dem unser demokratisches Gemeinwesen aufgebaut ist. Ziel des Kongresses ist es, gemeinsam Perspektiven zu entwickeln, die den Zusammenhalt stärken und die über den Tag hinaus die gesellschaftspolitische Diskussion bereichern.

Der Kongress findet gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und in Kooperation mit den Evangelischen Akademien in Deutschland statt. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier werden den Kongress eröffnen. Das Herzstück der Veranstaltung bilden sechs Foren, die den Fokus auf aktuelle Themen und Fragestellungen richten:

  • Starke Kinder – starke Jugendliche – starke Demokratie
  • Welche Bildung braucht die demokratische Gesellschaft?
  • Beteiligung als Erfolgsfaktor im demokratischen Gemeinwesen
  • Gleichstellung als Motor der Demokratie
  • Starke Mitte der Gesellschaft – Familie und Demokratie
  • Vielfalt als Chance – Impulse für das demokratische Miteinander


Bei der Ausgestaltung der Kongressthemen arbeitet das BMFSFJ mit folgenden Organisationen zusammen:
 

  • Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen
  • Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland
  • Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ / Koordinierungsstelle „Handeln für eine jugendgerechte Gesellschaft“
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflegeı
  • Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus
  • Bundesausschuss Politische Bildung
  • Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände
  • Deutscher Bundesjugendring
  • Deutsches Institut für Menschenrechte
  • Deutscher Frauenrat
  • Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland
  • Deutsches Jugendinstitut
  • Deutsche Sportjugend
  • Evangelische Akademien in Deutschland
  • National Coalition
  • PASCH-Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“
     

Abschluss des Kongresses ist ein Konzert des Bundesjazzorchesters: In einer Uraufführung übersetzen die jungen Musikerinnen und Musiker alte Luther-Choräle in moderne Klangbilder.

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