Leichte Sprache

Foxy Future - Die Landesverfassung Brandenburgs

DDR-Geschichte aus Fuchs-Sicht. Die Animation ist originell, die Geschichte wichtig und aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel erzählt.

Wir schreiben das Jahr 2492. Die Menschheit ist längst untergegangen, aber die Füchse haben überlebt und das Erbe der Menschen übernommen. An einer Fuchsoberschule bereiten sich die Füchse auf das Abitur vor. Lektion: Sternstunden in der Geschichte der Menschheit - die Brandenberger, ähm, die Brandenburger Verfassung.

Die Animation ist originell, die Geschichte wichtig und aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel erzählt. Der Film handelt von der Brandenburger Verfassung und den besonderen Bedingungen ihrer Entstehung. Im Mittelpunkt steht der Brandenburger Weg. Deutlich wird dessen Kernidee: die sachbezogene Kooperation über Parteigrenzen hinweg.

Dramaturgisch führt der Film über die Geschichte des "Brandenburger Wegs" zur Präambel der Verfassung, die gewissermaßen das Finale der politischen Mühen von 1992 darstellt. Mit seiner einfachen und unterhaltsamen Erzählform soll der Film ein großes Publikum dazu anregen, sich mit einer der "Sternstunden des Parlamentarismus" auseinanderzusetzen.

Der Film rückt das Außergewöhnliche der Brandenburgischen Landesverfassung in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Denn die Verfassung ist sowohl in Bezug auf ihre Entstehung als auch ihren Wortlaut das Zeugnis eines bemerkenswert demokratischen Selbstverständnisses.

Noch heute kann diese Art der Diskussionskultur und Konsensfindung in der politischen Auseinandersetzung, auch über die Grenzen Brandenburgs hinaus, eine Vorbildfunktion haben, wenn sie zum Symbol für einen Politikstil wird, der jenseits parteipolitischer Vorgaben agiert und insofern Sachpolitik vor Parteipolitik setzt.

Auch die Entstehungsgeschichte des Films steht für das besondere Verständnis von politischer Bildung in Brandenburg. Plural und vielschichtig. Die Macher sind zwischen 25 und 35 Jahre, Absolventen der Hochschulen des Landes Brandenburg, die auf ihre ganz spezielle Weise auf ihr Land schauen und eine Geschichte, die sie nur aus der Zeitgeschichtswissenschaft und den Gesprächen mit ihren Eltern kennen.

 

 

Ältere Kommentare*


Sehr gut
Veröffentlicht von Gast am 14. September 2012 - 8:09

Kulturingenieure? Für mich die Entdeckung 2012. Schon mit dem alten Fritz-Film, die story aufgehängt am Schicksal eines armen Müllers,  wies auf den Weg, den die Jungs offenbar beschreiten.

Der Film scheint auf dem
Veröffentlicht von Armin von Fulda am 12. September 2012 - 15:49

Der Film scheint auf dem besten Wege Sinn und Zweck zu erfüllen, wenn bereits rege darüber diskutiert wird. Der Titel ist aus meiner Sicht etwas unglücklich gewählt, der Film aber im Großen und Ganzen ganz ok. Er ist in den „Augen“ dieses Betrachters tatsächlich etwas zu lang, denn bei einer Dauer von 8 Minuten sollte dann etwas mehr „historischer Tiefe“ dahinter stecken. Grundsätzlich frage ich mich, ob das gewählte Medium für lange Ausführungen geeignet ist. Aber ein abwechslungsreicher Ansatz ist Foxy in jedem Fall, handwerklich solide gemacht und für viele Schüler sicherlich eine Bereicherung (man darf ja nicht die sonst so „steifen“ Angebote auf dem Bildungsmarkt aus den Augen verlieren). Kulturingenieure leisten  tolle Arbeit, allerdings war m.E. „Der König und der Müller“ wesentlich stimmiger.

Zum Titel-Vorschlag: man könnte ja ausnahmsweise auf die deutsche Sprache ausweichen ;)

unglaublich!
Veröffentlicht von Gast01 am 12. September 2012 - 11:03

ja, schier unglaublich, dass jemand die zeit findet sich um 3Uhr nachts ein vermeintlich langweiliges video anzuschauen. anstatt junge, aktive und interessierte menschen zu demotivieren, haben Sie auch die unglaubliche (!) möglichkeit einfach via mausklick das video anzuhalten und andere (für Sie spannende) sachen zu betrachten. z.b. weitere angebote der landeszentrale, wahrlich informativ. Ein weiterer tipp das World Wide Web. probieren Sie es mal aus. unglaublich, was es da alles gibt (v.a. unter der rubrik: kommentare)…

laangweilig! unglaublich,
Veröffentlicht von Gast am 12. September 2012 - 1:10

laangweilig!

unglaublich, dass jemand so langweilige Clips produziert!

Video denn öffentlich einsehbar
Veröffentlicht von seiboldsoft am 11. September 2012 - 12:26

Der Text macht neugierig. Vorallem wenn das Video so erzählt wird wie Text geschrieben wurde könnte es spannend werden ;-)

Füchse? Klingt m.E etwas extrem für Erben der ausgestorbenen Menschheit?
Ich finde es jedoch sehr gut, die Ansichten gerade von 25-35 Jährigen gebildeten Abiturienten zu sehen. Bin gespannt.

Euer Ernst?
Veröffentlicht von Johannes Schreiber am 10. September 2012 - 16:56

Na das ist ja wieder mal ein Kommentar von Gast: "Zu lang für Schüler". Was kommt als Nächstes? Zu viel gesprochen, zu viel Füchse im Wald unterwegs? Wie wärs mal mit ner Sachkritik? Zum Beispiel zur Geschichte, die da erzählt wird.Schlag doch nen neuen Titel vor. Und zeig's vor allen Dingen auch ein paar Freunden. P.S. Ja, bevor Fragen kommen. Ich bin Fan der Kulturingenieure und fand auch ihren anderen Film gut. Der König und der Müller. War auch mal auf den Seiten hier zu sehen. Ganz anders und kurz und weniger Worte. Vielleicht is das ja was für das "Auge des Betrachters"?

Euer Ernst?
Veröffentlicht von Gast am 10. September 2012 - 12:01

Für Schüler viel zu lang und ermüdend, schreckliche Synchronisation und Animation (gruselig, unansehnlich)...und warum sind wir Menschen ausgestorben? Wie pessimistisch...und dann noch diese ganzen lahmen Floskeln...aber Kunst liegt halt im Auge des Betrachters (ich kann auch "rumfloskeln") Übrigens klingt der Titel wie ein Erwachsenenfilm...

Lach mich schlapp
Veröffentlicht von Alexander Fröhlich am 6. September 2012 - 13:01

besonders toll find ich den depperten Lehrer, der nichts begreift. Der Plot ist zum Kullern, bis hin zu den blöckenden Schafen. Wusste gar nicht, dass man Geschichte so vermitteln kann. Mehr davon Studio Hurra und Kulturingenieure.

Große Klasse-Foxy Future
Veröffentlicht von Silke Steiner am 6. September 2012 - 12:57

so macht Geschichte Spaß. Humorvoll, kontrovers und nicht langweilig. Ganz ganz toll, ich bin begeistert!

 

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