Brandenburgisches Institut für Gemeinwesenberatung, Potsdam 2015, 224 Seiten

Kaum einer Behördenleitung sind die sogenannten Reichsbürger mittlerweile unbekannt. Sie behaupten, die Bundesrepublik habe nie existiert oder sei im Zuge der Wiedervereinigung verschwunden. Sie fordern die Rückkehr zu den Grenzen von 1937 und vertreten die Auffassung, dass das Deutsche Reich juristisch nicht untergegangen sei. Häufig zweifeln sie amtliche Bescheide an, verweigern Bußgeld- und Steuerzahlungen. Das Buch klärt über die „Reichsbürger“ auf und gibt Hilfestellungen beim Umgang mit den oftmals hartnäckigen Antragstellern und ihren oft bizarr anmutenden Forderungen.

Die Hintergründe der Bewegung werden beleuchtet, psychologische Aspekte berücksichtigt, die rechtliche Situation erklärt und die Lage in Brandenburg und Sachsen nachgezeichnet. Auch ein Vergleich zu den „souveränen Bürgern“ in den USA wird gezogen. Das Buch gibt einen interessanten Einblick in ein soziales Phänomen und regt dazu an, über bürokratische Strukturen, aber auch über die Vielfältigkeit menschlicher Lebensäußerungen nachzudenken. Für jeden Behördenmitarbeiter, der mit „Reichsbürgern“ umgehen muss, ist dieser Band eine unverzichtbare Hilfe, aber auch jeder andere Interessierte kann ihn mit Gewinn lesen.
 

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