Generation Hoyerswerda

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Kleffner
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Das Netzwerk militanter Neonazis in Brandenburg
 
Heike Kleffner, Anna Spangenberg (Hg.)
be.bra Verlag, Berlin 2016, 301 Seiten
 
Seit den 1990er Jahren kam es zu rechten Gewalttaten in Brandenburg. Das Vorbild der Täter war dabei die Stadt Hoyerswerda, eine sächsische Kleinstadt, aus der 1991 nach schweren rechtsextremistischen Krawallen, alle Flüchtlinge evakuiert wurden und die Staatsorgane vor der rechten Gewalt kapitulierten. Die Autoren in diesem Sammelwerk sprechen deswegen von einer „Generation Hoyerswerda“, wenn sie darüber berichten, wie sich brandenburgische Neonazis radikalisierten, militante Netzwerke aufbauten und Anschläge begingen. Die verschiedenen Autoren gehen auch auf die Rolle des brandenburgischen Verfassungsschutzes ein und auf Verbindungen in das Netzwerk der Terrororganisation NSU. Zusätzlich zeigen sie auf, wie die Täter von damals heute Proteste gegen Flüchtlingsunterkünfte organisieren und gehen der Frage nach, ob uns erneut eine Welle rechter Gewalt droht. Weiterhin bietet das Buch eine Chronik aller rechtsextremistischen Vorfälle in den 1990er Jahren in Brandenburg.    

Nur für Brandenburger

Inhaltsverzeichnis & Leseprobe
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