Hilfe und Unterstützung

Die Opferperspektive betreut seit 1998 im Land Brandenburg Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt. Jetzt bietet der Verein zusätzlich eine mobile Beratung für alle Menschen an, die wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache, ihrer Religion oder Weltanschauung diskriminiert werden – aber auch für ZeugInnen, die einen Diskriminierungsfall beobachtet haben.

Hatten Sie in Ihrem Alltag die Erfahrung – beim Einkauf, bei der Suche nach einer Wohnung, beim Abschluss einer Versicherung, bei der Arbeitsuche, in Ihrer Freizeit – aufgrund Ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Sprache ungleich behandelt worden zu sein? Diskriminierung findet teils offen und direkt, teils aber auch subtil – etwa durch einen rassistischen Witz – statt. Wir bieten Ihnen in diesen Fällen Beratung an. Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Setzen Sie sich gegen Diskriminierung zur Wehr. Gleichbehandlung ist Ihr Recht! Wenden Sie sich an uns. Wir kommen zu Ihnen. Wir unternehmen nichts gegen Ihren Willen. Die Beratung ist unabhängig von staatlichen Behörden. Ohne Ihr Einverständnis werden keine Informationen weitergegeben. Unser Angebot ist aufsuchend, vertraulich und kostenlos.


Was wir für Sie tun können: 

  • Wir stehen auf Ihrer Seite und unterstützen Sie, sich gegen Diskriminierung zu wehren. Wir klären mit Ihnen ihre Situation und zeigen auf, was Sie gegen Demütigungen und Zurücksetzungen tun können, wie Sie aktiv werden und Ihre Rechte wahrnehmen können.
     
  • Auf Ihren Wunsch vermitteln wir ein Gespräch zwischen Ihnen und der Gegenseite in Anwesenheit eines Vermittlers oder nehmen Kontakt zu verantwortlichen Dritten auf.
     
  • Wir helfen Ihnen, Strategien gegen Diskriminierung zu entwickeln. Wollen sie sich mit anderen Betroffenen zusammentun, unterstützen wir Sie.
     
  • Setzen Sie sich im Fall einer Diskriminierung mit uns in Verbindung, damit wir dokumentieren können, was Ihnen geschehen ist. Ihre Informationen behandeln wir vertraulich und anonym. Nur wenn das Ausmaß von Diskriminierung bekannt wird, kann sich etwas ändern.
     

 

Adressen von Kontakt- und Beratungsstellen

Antidiskriminierung

  

  

Opferberatung

Rechtsextremismus



 

Quelle: Opferperspektive: »Eigentlich fühle ich mich hier wohl.« Alltagsrassismus in Potsdam Der Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht.

Linktipps

  • Entschädigung für Opfer von Gewalttaten

    Wer durch eine Gewalttat einen gesundheitlichen Schaden erlitten hat, kann Leistungen erhalten. Wer ist anspruchsberechtigt, wer ist örtlich zuständig? Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg informiert.

  • Härteleistungen für Opfer extremistischer Übergriffe

    Der Deutsche Bundestag hat Mittel zur Entschädigung von Opfern extremistischer Gewalt zur Verfügung gestellt. Unter extremistischen Übergriffen sind insbesondere rechtsextrem, fremdenfeindlich, antisemitisch, islamistisch oder linksextrem motivierte Körperverletzungen zu verstehen. Ein Übergriff kann auch in Fällen massiver Bedrohung oder Ehrverletzung gegeben sein. Antragsformulare und weitere Informationen sind beim Bundesamt für Justiz zu finden.

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