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25.02.2018 - Wustermark

Bei der Bürgermeisterwahl am 25. Februar im havelländischen Wustermark standen sechs Namen auf dem Stimmzettel. Der Amtsinhaber erhielt die notwendige Mehrheit und bleibt damit Bürgermeister der Gemeinde.

Holger Schreiber bleibt Bürgermeister in der Gemeinde Wustermark. Der 56-jährige parteilose Kandidat bekam 52 Prozent der Stimmen und damit die notwendige Mehrheit. Wahlberechtigt waren 7.604 Menschen, die Wahlbeteiligung lag bei 52,2 Prozent. *

 


Holger Schreiber
Bürgermeister / *1962
Einzelwahlvorschlag

Zur Person

Positionen/Ziele

Amtsinhaber Holger Schreiber hat sich vorgenommen, den Weg der finanziellen Konsolidierung der Gemeinde fortzuführen, um in der Lage zu sein, „moderne Schulen und Kitas, wiederbelebte Ortszentren, auskömmliche Vereinsförderungen, lebenswerten Wohnraum, moderne Arbeitsplätze und barrierefreie Bahnhöfe wirtschaftlich absichern zu können.“ Zudem gehe es ihm um die weitere Verbesserung der Lebensqualität in Wustermark, was unter anderem mit guten Freizeitangeboten und einem funktionierenden öffentlichen Nahverkehr zu erreichen sei. Die Möglichkeit, gemeinsam mit den Einwohnern die Gemeinde weiterhin verantwortungsbewusst zu gestalten, mache für ihn den besonderen Reiz des Amtes des Bürgermeisters aus." Quelle: MAZ

 

  


Oliver Kreuels
Geschäftsführer / *1967
Wahlvorschlagsträger: CDU

Zur Person

Positionen/Ziele

Oliver Kreuels, der seit zehn Jahren in der Gemeinde Wustermark als Kommunalpolitiker aktiv und derzeit Vorsitzender der Gemeindevertretung ist, hat sich vorgenommen, „der Verwaltung Wustermark neuen Geist einzuhauchen“. Es müsse sich etwas ändern im Umgang mit den Bürgern. „Wir sollten uns nicht nur auf Großprojekte stürzen. Wir sollten die Kleinigkeiten vor Ort wie fehlende Zebrastreifen oder Mülleimer nicht aus den Augen verlieren“, so Kreuels. Aus seiner Sicht kam auch das Reagieren der Wustermarker Verwaltung auf den Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplanes zu spät. Bürgerfreundlichkeit und Glaubwürdigkeit seien wichtige Elemente in der Arbeit der Verwaltung und der Kommunalpolitik. Dafür wolle er sich einsetzen" Quelle: MAZ

 


Tobias BankTobias Bank
Referent für Kommunalpolitik / *1985
Wahlvorschlagsträger: DIE LINKE

Zur Person

Positionen/Ziele

Der Elstaler Tobias Bank bezieht vor der Wahl klar Position. So habe der Bau einer Umgehungsstraße für Wernitz hohe Priorität. Am Herzen liegen ihm die Schaffung von sozialen Wohnraum und mehr Grün im Gemeindegebiet. Auch sieht er die Notlage in den Kindergärten und fordert bei der Suche nach Erzieherinnen auch unkonventionelle Wege zu beschreiten. Als verbesserungswürdig bezeichnet er die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Kommunalpolitik." Quelle: MAZ

 


Alexander GrohAlexander Groh
Beamter Polizei / *1984
Einzelwahlvorschlag

Zur Person

Positionen / Ziele

Das eine sind die fehlenden Kita-Plätze in der Gemeinde. Das andere die schlimme Verkehrssituation rings um das Outletcenter, wenn dort Sonderaktionen laufen. Wir Priorter brauchen an solchen Tagen eine halbe Stunde, um bis zur B 5 zu kommen. Da muss sich was tun“ Quelle: MAZ 

 


Roland Mende
Rentner / *1952
Einzelwahlvorschlag

Zur Person

Positionen/Ziele

Mehr als 13 Jahre gehörte der Wustermarker Roland Mende der CDU an, inzwischen ist er parteilos. Was ihn aber nicht davon abhält, sich für Kommunalpolitik zu engagieren. Bürgernähe sei ihm wichtig, genauso will er alles tun, um die Situation bei den Kindergärten zu verändern. Er sieht den Ausbau der Kita in Priort als überfällig an." Quelle: MAZ

 


Katja SchönitzKatja Schönitz
Soziologin / *1982
Einzelwahlvorschlag, unterstützt von den Grünen

Zur Person

Positionen/Ziele

Frisches Denken einbringen und eine hohe Lebensqualität für die Bürger schaffen – das möchte die parteilose Elstalerin Katja Schönitz, die von Bündnis90/Die Grünen nominiert wurde. Zwar hat sie keine Erfahrungen in der Kommunalpolitik, aber sie kennt sich aus im Umgang mit Personal. Sie möchte die Verwaltung Wustermark mit einer „professionellen Digitalisierung“ und bürgerfreundlichen Internetseiten entlasten. Inhaltlich steht sie einer weiteren Verdichtung der Gemeinde skeptisch gegenüber. Stat dessen sollten aus ihrer Sicht um die Lebens- und Luftqualität zu verbessern, mehr Grünflächen geschaffen werden." Quelle: MAZ

 


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