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Ausstellung
29. Juni 2011 bis 28. Oktober 2011

Trau keinem unter 60!

Karikaturen zum demografischen Wandel
Trau keinem unter 60!

Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland steigt, das Renteneintrittsalter auch. Die Geburtenzahlen sinken und die Bevölkerung schrumpft. Prognosen besagen, dass im Jahr 2060 die Hälfte aller Einwohner in Deutschland älter als 60 Jahre sein wird, ganze Landstriche veröden und Ortschaften entvölkert sein werden. Der demografische Wandel verwandelt schöne Aussichten auf einen beschaulichen Ruhestand in deprimierende Vorhersagen von Altersarmut und Pflegenotstand.

Ist der Wandel aufzuhalten? Und wenn ja, wie und wodurch?

Karikaturisten können die Entwicklung nicht verhindern – ihre satirischen Kommentare  aber können die Aufmerksamkeit schärfen und Probleme verdeutlichen. Dass das Lachen dabei nicht zu kurz kommt, beweisen Barbara Henniger, Gerhard Glück,  Nel, Thomas Plaßmann  und Erich Rauschenbach in der Ausstellung der Landeszentrale. 

 

Was erwarten Sie zum bevorstehenden demografischen Wandel von der Politik und welche Wünsche haben Sie an die jüngere/ältere Generation? Was müsste sich ändern? Wenn es nur nach Ihnen ginge: wie wollen Sie im Alter leben?

Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

 

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Kommentare

Glücklich im Alter

Man sollte nicht immer alles nur negativ sehen. Zuerst einmal sollten wir doch alle froh sein, dass man durch die moderne Medizin deutlich älter werden kann als früher und man auch wesentlich länger gesund und fit ist! Aussterben wird der Mensch deswegen nicht und, ob es zur Altersarmut kommt, da gilt es einfach selbständig zu handeln!

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Die „post-juniore“ Lebensphase

Kommentar zur Ausstellung von Carola Hein in der MAZ vom 4.08.2011

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Leben im Alter oder mit dem Alter

 

Was ich mir wünschen würde, dass das Verständnis für die junge Generation bei der älteren Generation endlich mal wächst.

Ich bin 51 und habe zwei Söhne im Alter von 31 und 25 Jahren.

Oft höre ich von denen, dass die "Alten" kein Verständnis aufbringen und nur an sich und die Rente denken.

Da ich im Vermietungsgeschäft tätig bin muss ich das leider bestätigen.

Wenn die arbeitende Bevölkerung abends nach Hause kommt, stehen schon drei Rentner hinter dem Türspion und warte darauf das die junge Garde heim kommt um nun sofort los legen zu können.

Wieder mal nicht rechtzeitig das Treppenhaus gewischt, ausversehen die Kellertür offen gelassen und was das Größte aller Vergehen ist,  ist die Waschmaschine nach 18.00 Uhr angestellt zu haben. Ja, Ja diese Jugend und Sonntags erst um 8.00 Uhr aufstehen. Tsi, Tsi,Tsi muss ich dringend dem Vermieter melden.

Das nervt mich. Verständnis der jugend für das Alter soll so sein, dann bitte aber anders herum.

M.Borgwardt

 

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Durchhalten!

Kommentar zur Ausstellung von Gerold Paul in der PNN vom 30.06.11

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Man sollte die Zahlen relativieren

Es klingt so negativ und auf den ersten Blick beängstigend wenn im Jahr 2060 die Hälfte aller Einwohner über 60 Jahre alt sein wird. Wenn man allerdings die Zahlen des Statistischen Bundesamtes in die Betrachtung einbezieht wird man feststellen, dass die Menschen im Jahr 2060 auch eine Lebenserwartung von ca. 90 Jahren haben und dank moderner Medizin auch wesentlich mobiler sein werden als heute.

Ein demografischer Wandel vollzieht sich nicht von heute auf morgen und wenn die Politik vorausschauend plant wird die Welt in 2060 nicht untergehen!

Viele Grüße,

Jan von Meine-Musikschule.com

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