NachLese – Unterwegs
20. Mai 2012, 15.00 bis 17.00
Heidemarie Puls berichtet in ihrem Buch über ihren Weg durch DDR-Heime, in denen sie Kindheit und Jugend verbrachte. Erst als sie nach Jahrzehnten der Verdrängung beschließt, sich mit ihrer Vergangenheit literarisch auseinander zu setzen und dies für sich auch als therapeutische Maßnahme annimmt, kann sie ihr Schweigen brechen.
Eine persönliche und sehr emotionale Darstellung, die den Umgang mit tiefen seelischen Wunden beschreibt, öffnet ein Kapitel dunkler DDR-Geschichte.
Finanzpolitische Gespräche
23. Mai 2012, 18.00 bis 20.30
Bringt es mehr Steuergerechtigkeit?
2013 soll nach dem Willen des Bundesfinanzministeriums ein im vergangenen Jahr zwischen Deutschland und der Schweiz ausgehandeltes Steuerabkommen in Kraft treten. Es hat u.a. zum Ziel, die Besteuerung von Kapitalerträgen deutscher Anleger in der Schweiz zu regeln. Während der deutsche Bundesfinanzminister den Vertrag verteidigt, sehen etliche Bundesländer, darunter auch Brandenburg, erhebliche Nachteile auf sich zukommen und verweigern ihre Zustimmung.
Podiumsdiskussion
5. Juni 2012, 18.00 bis 20.30
Steht die repräsentative Demokratie vor dem Aus? Die Kluft zwischen Regierenden und Regierten scheint zu wachsen und das Vertrauen der Bevölkerung gegenüber den Entscheidungsträgern zu sinken. Gewählte Volksvertreter geraten durch das Volk unter Druck.
Podiumsdiskussion
14. Juni 2012, 18.00 bis 20.30
Ein Gespräch in der Ausstellung „Horizont und Mitte“, Albrecht Schönherr – Pfarrer und Bischof in zwei Diktaturen“
Die Ausstellung in der Landeszentrale über Albrecht Schönherr, die prägende Persönlichkeit für die evangelische Kirche in der DDR und darüber hinaus, lädt ein, weiter zu denken: Wie ist die evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg heute aufgestellt? Erfüllt sie ihren Auftrag als „Kirche für andere“ (Bonhoeffer)? Wie ist es um die Trennung von Staat und Kirche heute bestellt?
NachLese - Das politische Buch
20. Juni 2012, 18.00 bis 20.30
Rechter Alltag in Deutschland
Rechtsextremismus – für die meisten von uns findet der in einer Parallelwelt statt, die uns nur als schlagzeilenträchtiges Phänomen tangiert. Die rassistischen Äußerungen der Kollegin, die ausländerfeindlichen Sätze des Nachbarn nehmen wir gern als einmalige Ausrutscher hin, weil wir nicht wahrhaben wollen, dass rechtsextrem an vielen Orten unseres Alltags angekommen ist. Schlagzeilen macht das kaum.
Ausstellungseröffnung
26. Juni 2012, 19.00 bis 21.00
Cartoons, Malerei und Plastik von Rainer Ehrt
Zum 300. Geburtstag soll Friedrich II. auch in der Landeszentrale geehrt werden. Dafür hat der ausgewiesene Preußenkenner und vielfach ausgezeichnete Cartoonist Rainer Ehrt zu Feder und Pinsel gegriffen und den Porträts von Persönlichkeiten aus Politik und Zeitgeschehen alte preußische Tugenden beigefügt.