Tagung
9. Februar 2012, 10.00 bis 15.00
Treffen mit Vereinen der politischen Bildung
Jeder, der politische Bildung initiiert und anbietet, steht immer wieder vor der Frage, ob seine Veranstaltungen Wirkung zeigen, ob sie die Teilnehmer erreichen, für die sie konzipiert werden. Hinzu kommt das Problem, ob und wie man Wirkungen messen kann. Ein Problem, das so alt ist wie die politische Bildung selbst.
Podiumsdiskussion
15. Februar 2012, 18.00 bis 20.30
Fach-und Führungskräftemangel in Ostdeutschland aus der Sicht der Fehlenden
Der Osten Deutschlands ist nicht nur durch die friedliche Revolution, sondern auch durch massive strukturelle Veränderungen der letzten 20 Jahre geprägt. Zunehmend machen die neuen Bundesländer als Vorboten eines als dramatisch beschriebenen Fach- und Führungskräftemangels von sich reden. Es sind insbesondere die gut ausgebildeten jungen Menschen zwischen 25 und 35, die aus Ausbildungs- und Karrieregründen abwandern, obwohl sie doch wichtige Trägerinnen und Träger einer nachhaltigen ostdeutschen Zukunft wären.
Vortrag und Diskussion
22. Februar 2012, 18.00 bis 20.30
Politische Teilhabe wird gewünscht, gefordert, wahrgenommen, in Frage gestellt und teilweise doch wieder als Populismus verurteilt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich einbringen, sagen dürfen, was sie denken - eine Selbstverständlichkeit in demokratischen Staaten.Die Einmischung soll aber anscheinend nur in dem Maße erfolgen, wie es der Politik angenehm ist. Wie sonst lassen sich die geringen Beteiligungsmöglichkeiten erklären, die es den Bürgerinnen und Bürgern erlauben, ihr Land aktiv mitzugestalten?
NachLese - Das politische Buch
29. Februar 2012, 19.00 bis 21.00
Die Lebenswelt von Kindern hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Nicht allein die Tatsache, dass Kinder in manchen Gegenden des Landes Brandenburg wegen des demografischen Wandels selten geworden sind, auch das, was Kindheit ausmacht, ändert sich rapide.
Ausstellungseröffnung
6. März 2012, 19.00 bis 21.00
Albrecht Schönherr – Pfarrer und Bischof in zwei Diktaturen
Bischof Albrecht Schönherrs Geburtstag jährte sich 2011 zum einhundertsten Male. Aus diesem Anlass hat das Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung zusammen mit dem Evangelischen Zentralarchiv Berlin und der Familie Schönherr eine Ausstellung konzipiert, die das Leben und Wirken Albrecht Schönherrs erzählt, eingebettet in die Geschichte von vier deutschen Staaten.
Filmvorführung und Diskussion
7. März 2012, 18.00 bis 20.30
An ihre Kindheit im Schatten des Gulag erinnern sich acht Frauen und Männer, die fast alle in der Sowjetunion zur Welt kamen und deren deutsche, meist jüdische Eltern während der stalinistischen Säuberungen von ihren eigenen Genossen verfolgt oder ermordet wurden. In ihrer zweiten Heimat – der DDR – werden sie zum Schweigen verurteilt.
Europäische Entwicklungen
14. März 2012, 18.00 bis 20.30
Am 4. März 2012 wird zum fünften Mal in der postsowjetischen Geschichte Russlands ein Staatschef gewählt. Nachdem der bisherige Amtsinhaber Dmitri Medwedjew am 24. September 2011 auf einem Parteitag der Regierungspartei „Einiges Russland“ als Präsidentschaftskandidat den amtierenden Ministerpräsidenten Wladimir Putin – der bereits zwischen 2000 und 2008 russischer Präsident war – vorgeschlagen hatte, schien die Entscheidung über dieses Amt faktisch gefallen zu sein.
Streitgespräch
21. März 2012, 18.00 bis 20.30
In den letzten Jahren nutzen einige Landesämter für Verfassungsschutz intensiver ihren gesetzlichen Auftrag zur Information der Öffentlichkeit. Die frühere Informationsarbeit im Rahmen des Konzepts „Verfassungsschutz durch Aufklärung“ bestand im Wesentlichen in der Publikation des jährlichen Verfassungsschutzberichtes und einzelner Ausarbeitungen zu aktuellen Schwerpunktthemen sowie Vorträgen bei Fachtagungen. Damit erreichte man das fachlich interessierte Publikum.
NachLese - Das politische Buch
19. April 2012, 18.00 bis 20.30
Über die Verwahrlosung des Hauptstadtjournalismus
Es hat schon mehrere Politiker getroffen: Kommen Verfehlungen ans Tageslicht, schonen Journalisten auch nicht das Privatleben der betreffenden Personen. Oft wird dabei die „rote Linie“ überschritten, die sich längst im Kampf um Quoten und Gewinne zu Ungunsten der Privatsphäre verschoben hat. Wer bestimmt die Meinungsbildung? Welchen Gesetzen unterliegen die Medien, die gerne als „Vierte Gewalt“ im Staat bezeichnet werden?