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Buchpremiere
3. Dezember 2015, 18.00 Uhr

Neue Landeskunde für Brandenburg

Das Buchcover der neuen Landeskunde aufgeklappt

Wer weiß, dass Brandenburg offizielles Waldmopszentrum ist? Dass der Erfinder von Ohropax seinen Firmensitz in Potsdam hatte? Dass auf jeden Einwohner statistisch gesehen 4.500 Quadratmeter Waldfläche kommen? Zwei Jahre lang hat die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung mit Unterstützung der Staatskanzlei an der Entwicklung einer neuen Landeskunde gearbeitet. In einer großen Umfrage unter der Bevölkerung wurde ermittelt, was die Bürgerinnen und Bürger von einem modernen „Brandenbuch“ erwarten. Herausgekommen ist eine Mischung aus über 65 Texten, die fast alle Bereiche des Landes abdecken. Zusammen mit Infokästen zu Besonderheiten in der Mark und ansprechenden Grafiken ergibt sich das Bild eines erstaunlich vielfältigen Landes.

Aufgebaut im Lexikonstil weckt ein Schlagwort das Interesse auf den jeweiligen Themenbereich. Von Aar bis Zweitausenddreißig werden die unterschiedlichen Facetten Brandenburgs beleuchtet. Die bekannte Brandenburger Autorin Antje Rávic Strubel wird aus ihren Beiträgen lesen und den brandenburgischen Menschenschlag humorvoll entlarven. Weiterhin bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, mit den verschiedenen Akteuren über die Entstehung des Buches zu sprechen.

Gäste:

 

Bildergalerie
Antje Ravic Strubel liest aus ihrem Text
Die Hälfte der 45 am Brandenbuch beteiligten Autoren
Die ersten druckfrischen Exemplare sind nach der Lesung erhältlich.
Das Brandenbuch ist DAS Brandenburg-Lesebuch und zugleich ein Hingucker
Die Autoren Clemens Franke und Antje Ravic-Strubel im Gespräch.
Nancy Waldmann, Autorin
Anja Gollor (retalic) und Anne Baier haben das Brandenbuch gestaltet
Thomas Braune, Leiter Landesmarketing
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (3 Bewertungen)

Kommentare

So ticken die Brandenburger

„Brandenbuch“ erklärt Land und Leute

Waldmöpse, Neonazis, Ehrenamtler, der Alte Fritz, Fontane, Naturschützer – die ganze Vielfalt brandenburgischer Geschichte und Gegenwart kommt im „Brandenbuch“ zum Ausdruck. Die Landeszentrale für politische Bildung hat es herausgegeben. Und die lässt auch die Macken des Märkers nicht aus.

[...] Die Autoren manövrieren sich gekonnt durch den Parcours von Heiterkeiten und weniger humorigen, sogar beschämenden Aspekten der Landesgeschichte. Etwa in dem Eintrag „Nagelprobe“, unter dem programmatisch steht: „Schöner leben ohne Nazis“. Simone Wendler erzählt von rechtsextremen Aufmärschen zum Soldatenfriedhof in Halbe und dem gewachsenen Widerstand gegen die Neonazis. Was sie schreibt, macht Mut und erinnert zugleich an die Feigheit mancher Bürger. 1992 hatten Bewohner eines Dorfs im Kreis Dahme-Spreewald Neo-Nazis dafür bezahlt, ein Asylbewerberheim anzuzünden. Intoleranz und Menschenhass gehören bestimmt nicht zum märkischen Charakter, zumal im Buch viele Beispiele für Zuwanderung und die unterschätzte Internationalität Brandenburgs stehen. Es ist aber ein Verdienst der Autoren, auch Schattenseiten der Landesgeschichte zu beschreiben.

Kommentar von Maurice Wojach in der MAZ vom 10.12.15

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Brandenburg - ein ganzes Land in Stichworten

Wer ein Brandenburg-Kenner werden will, kann das jetzt für zwei Euro. Ein Buch erzählt kuriose Fakten - und Wunder-Geschichten.

Ein Beitrag von Gudrun Mallwitz in der Morgenpost, 4.12.15

Eigene Bewertung: Keine

"Wir sind das einzige Waldmopszentrum des Universums"

Brandenburg hat weitaus mehr hervorgebracht als Spreewaldgurken, Braunkohle oder Theodor Fontane: Auch Ohropax, Reißzwecken oder das Waldmopszentrum wurden in der Mark erfunden. Deshalb bekommt das Land nun sein eigenes Lexikon, das "Brandenbuch". Es wartet mit Wissenswertem und Kuriosem auf.

Ein Beitrag von Dominik Lenz im rbb, 3.12.15

Eigene Bewertung: Keine

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