Leichte Sprache
Lesung und Diskussion
12. Oktober 2016, 18.00 Uhr

Was fehlt, wenn alles da ist?

Warum das bedingungslose Grundeinkommen die richtigen Fragen stellt
Buchcover

Die Schweiz war das erste Land weltweit, welches über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens abstimmte. Zwar scheiterte die Volksabstimmung im Juni 2016 an einer Ablehnung von fast 78 Prozent der Teilnehmer, aber die sich aus dem bedingungslosen Grundeinkommen ergebenden Fragen bleiben hochaktuell für unsere Gesellschaften und werden auch in Zukunft  debattiert: Würden wir weiter arbeiten, wenn unser Einkommen gesichert wäre? Was würden wir tun, wenn wir machen könnten, was immer wir wollten? Was trauen wir uns selbst und unseren Mitmenschen zu?

Mit diesen grundsätzlichen und weiteren praktikablen Fragen haben sich die Buchautoren Daniel Häni und Philip Kovce auseinandergesetzt. Sie werden im Anschluss der Lesung mit den Besuchern diskutieren.

Daniel Häni ist Unternehmer und Mitinitiator der Schweizer Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“. Philip Kovce forscht am Basler Philosophicum sowie am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre und Philosophie der Universität Witten / Herdecke und schreibt als freier Autor für mehrere überregionale Tages- und Wochenzeitungen.

Gäste:

  • Daniel Häni, Autor
  • Philip Kovce, Autor

 

Bildergalerie
Philip Kovce, Kai Schreiweis und Daniel Häni
Philip Kovce. Foto: Frank Heckel
Philip Kovce, Kai Schreiweis und Daniel Häni. Foto: Frank Heckel
Foto: Frank Heckel
Daniel Häni. Foto: Frank Heckel
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Kommentare

Was fehlt, wenn alles da ist?

Ein kurzer Nachtrag zur Veranstaltung aus Sicht des Moderators: Das Interesse an der Veranstaltung war ebenso groß wie die Diskussionsfreude des Publikums. Dabei stand die Überraschung einigen Teilnehmern ins Gesicht geschrieben, denn die Autoren drehten während der Diskussion mehrmals den "Spieß" um und beantworteten einzelne Fragen mit Gegenfragen.

Auf diese Weise wollten sie bisherige Denkmuster in Frage stellen und zu neuen Überlegungen anregen: Was macht Arbeit "dreckig" oder gönne ich meinen Mitmenschen das Gleiche wie mir und meinen Nächsten?

Deshalb geht es ihnen weniger um konkrete Finanzierungsmodelle als vielmehr um grundlegende Fragen des Menschseins und der Moral in einer Gesellschaft: Was trauen wir unseren Mitmenschen zu oder auch nicht. Was wollen wir selbst von unserem Leben? Auch nach der Veranstaltung kam es noch zu langen Diskussionen am (bedingungslosen) Keksbuffet und so manche Besucherin und Besucher, die mit einer Frage gekommen waren, verließen die Landeszentrale mit einer Antwort und zwei neuen Fragen.

Wir behalten das Thema im Blick und laden zum Weiterdiskutieren ein: an dieser Stelle, auf Facebook oder bei einer der nächsten Veranstaltungen in der Landeszentrale.

Kai Schreiweis (Publikationsreferent in der Landeszentrale).

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