Leichte Sprache
Podiumsdiskussion
15. Februar 2012, 18.00 Uhr - 20.30 Uhr

Wo ist die dritte Generation Ost?

Fach-und Führungskräftemangel in Ostdeutschland aus der Sicht der Fehlenden
Wo ist die dritte Generation Ost?

Der Osten Deutschlands ist nicht nur durch die friedliche Revolution, sondern auch durch massive strukturelle Veränderungen der letzten 20 Jahre geprägt. Zunehmend machen die neuen Bundesländer als Vorboten eines als dramatisch beschriebenen Fach- und Führungskräftemangels von sich reden. Es sind insbesondere die gut ausgebildeten jungen Menschen zwischen 25 und 35, die aus Ausbildungs- und Karrieregründen abwandern, obwohl sie doch wichtige Trägerinnen und Träger einer nachhaltigen ostdeutschen Zukunft wären.

Wer sind diejenigen, an denen es in Ostdeutschland als Fach- und Führungskräfte mangelt? Sind es die jungen Ostdeutschen, die zur Ausbildung weggegangen und nicht wiederkommen sind? Oder wandern sie nach abgeschlossener Ausbildung dorthin, wo es attraktive und gut bezahlte Jobs gibt?

Dr. Judith Enders hat zusammen mit einer Arbeitsgruppe von Stipendiaten junge Ostdeutsche befragt, die weggegangen sind und die, die dablieben. Sie wollte erfahren, wie sich diese Generation  ihre berufliche aber auch ihre familiäre und soziale Zukunft vorstellt. Sie hofft, daran zu erkennen, wie dem Fach- und Führungskräftemangel als gesamtgesellschaftlichem Problem zu begegnen ist. 

Gäste:

  • Adriana Lettrari, Alt-Stipendiatin Hans-Böckler-Stiftung
  • Mandy Schulze, Stipendiatin Hans-Böckler-Stiftung
  • Johannes Staemmler, Fellow, Hertie School of Governance
Bildergalerie
Dr. Judith Enders, Projektleiterin, 3te Generation Ostdeutschland
Adriana Lettrari, Alt-Stipendiatin Hans-Böckler-Stiftung
Mandy Schulze, Stipendiatin Hans-Böckler-Stiftung
Johannes Staemmler, Fellow, Hertie School of Governance
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)

Kommentare

Die Wendekinder bringen sich ins Gespräch

In Ostdeutschland werden bald Fach- und Führungskräfte fehlen / Junge Wisenschaftler sehen darin Chancen für die „dritte Generation“

Kommentar zur Veranstaltung von Stephan Laude in der MAZ vom 17.02.2012.

Eigene Bewertung: Keine

Ihnen ist gestern wieder eine

Ihnen ist gestern wieder eine sehr anregende und in die Zukunft weisende Veranstaltung gelungen. Danke an die 3. Generation Ostdeutschland, die so reflektiert, eloquent und humorvoll ihre Lage schildert, analysiert und sich in die Geschicke Ostdeutschlands einbringt und einbringen will. Danke auch an die Landeszentrale, dass sie diese neuen gesellschaftliche Impulse der Öffentlichkeit präsentiert... Ich bin gespannt auf mehr...

Eigene Bewertung: Keine

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
Druckversion Send by email