Leichte Sprache
Lesung und Diskussion
18. Januar 2017, 18.00 Uhr

Wannseekonferenz

Der Weg zur "Endlösung"
Haus der Wannseekonferenz

Am 20. Januar 1942 kamen in einer Villa am Wannsee mehrere hochrangige Vertreter der nationalsozialistischen Regimes und SS-Behörden zusammen, um den bereits begonnen Holocaust an den Juden im Deutschen Reich und in den besetzen Gebieten im Detail zu organisieren und die beteiligten Instanzen zu koordinieren. Auf der Wannseekonferenz sollten die Zuständigkeiten für die begonnenen Deportations- und Vernichtungsaktionen geklärt, die Maßnahmen zu ihrer Umsetzung koordiniert und ihr räumlicher und zeitlicher Ablauf festgelegt werden. Die Konferenz und die erhaltenen Unterlagen dokumentieren die Absicht zur Ermordung aller europäischen Juden, das prinzipielle Einverständnis und die effektive Beteiligung des nationalsozialistischen Staatsapparates am Völkermord.

In seinem neuesten Buch zeigt Peter Longerich, einer der angesehensten Historiker der NS-Geschichte, wie die Führungsinstanz des „Dritten Reiches“ aus einer vagen Absicht zur Vernichtung der Juden ein konkretes Mordprogramm entwickelte und welche hohe Bedeutung der Wannseekonferenz innerhalb des Holocaust zukommt.

Kurz vor dem 75. Jahrestag der Konferenz wird der Autor aus seinem Buch lesen, über seine neuesten Erkenntnisse und Forschungen berichten und mit dem interessierten Publikum diskutieren.
 
Peter Longerich gehört zu den renommiertesten deutschen Zeithistorikern und ist Spezialist für die Geschichte des nationalsozialistischen Deutschlands und insbesondere des Holocausts. Seine Bücher zum Thema sind Standardwerke und finden weltweite Beachtung.
 

Bildergalerie
Der Autor Peter Longerich in der Landeszentrale
Buchcover
Volles Haus, Menschen aller Generationen debattieren mit dem Autor Peter Longerich über sein Buch "Wannseekonferenz". Das Protokoll über den Mordplan an ursprünglich über 11 Mio Juden, wurde hier um die Ecke am Wannsee gefaßt, und ist im Buch als Faksimile zu sehen. Gegen alles Vergessen und Leugnen!
Wannseekonferenz
Peter Longerich. Foto: Frank Heckel
Foto: Frank Heckel
Foto: Frank Heckel
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.5 (2 Bewertungen)

Kommentare

Holocaust war ein arbeitsteiliges Verbrechen

Der Historiker Peter Longerich hat zahlreiche Standardwerke zur Geschichte des Nationalsozialismus veröffentlicht. In seinem jüngsten Buch beschäftigt er sich mit der Wannsee-Konferenz, die am 20. Januar vor 75 Jahren in einer luxuriösen Villa am Wannsee stattfand.  – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25579658 ©2017
Der Historiker Peter Longerich hat zahlreiche Standardwerke zur Geschichte des Nationalsozialismus veröffentlicht. In seinem jüngsten Buch beschäftigt er sich mit der Wannsee-Konferenz, die am 20. Januar vor 75 Jahren in einer luxuriösen Villa am Wannsee stattfand.  – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25579658 ©2017
Der Historiker Peter Longerich hat zahlreiche Standardwerke zur Geschichte des Nationalsozialismus veröffentlicht. In seinem jüngsten Buch beschäftigt er sich mit der Wannsee-Konferenz, die am 20. Januar vor 75 Jahren in einer luxuriösen Villa am Wannsee stattfand.  – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25579658 ©2017

Interview mit dem Historiker Peter Longerich:

Wannsee-Konferenz Der Holocaust war ein arbeitsteiliges Verbrechen – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25579658 ©2017

Wannsee-Konferenz: Der Holocaust war ein arbeitsteiliges Verbrechen
(Berliner Zeitung, 19.01.17)

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