Handlungskonzepte für den Umgang mit menschenverachtenden, demokratiefeindlichen und rechtsextremen Phänomenen in Jugend(sozial) arbeit

Fortbildungskurs in fünf Modulen

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Auf Tiktok verbreiten sich Hass und Hetze zunehmend; rassistische Aussagen werden immer alltäglicher. Neonazistische Jugendgruppen nutzen Social Media gezielt, um Jugendliche für Proteste zu mobilisieren. Mehr als 20 Prozent der 18- bis 27-Jährigen stimmen inzwischen menschenfeindlichen Aussagen zu Diese Entwicklungen zeigen sich auch in Einrichtungen der Jugend(sozial)arbeit oder sind dort längst angekommen. Das Erkennen von menschenverachtenden, antidemokratischen oder extrem rechten Tendenzen bei Jugendlichen, ihre differenzierte Einordnung sowie der angemessene Umgang damit stellen Jugend(sozial)arbeiter/innen vor großen Herausforderungen.

Um adäquat und wirksam reagieren zu können, benötigen Fachkräfte Kenntnisse über aktuelle rechtsextreme Jugendphänomene, über Hinwendungs- und Radikalisierungsprozesse bei Heranwachsenden sowie Fach- und Praxiswissen zu Präventions- und Interventionsansätzen.

Aufbauend auf einem Stufenplan wird im Fortbildungskurs spezifisches Sach- und Handlungswissen vermittelt und auf Praxisfälle angewendet. Die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam fallbezogene Maßnahmen und Handlungskonzepte, um die Handlungssicherheit zu stärken.

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