Soziale Ungleichheit beschreibt, ob bestimmte Gruppen von Menschen in einer Gesellschaft besser oder schlechter gestellt sind als andere.

Soziale Ungleichheit

Soziale Ungleichheit beschreibt, ob bestimmte Gruppen von Menschen in einer Gesellschaft besser oder schlechter gestellt sind als andere. Sie entsteht, wenn Mittel (Ressourcen) in einer Gesellschaft so verteilt sind, dass bestimmte Bevölkerungsteile regelmäßig bessere oder schlechtere Lebens- und Verwirklichungschancen haben als andere Gruppierungen.

Armut

Das Wort "Armut" beschreibt eine Situation des Mangels und der Bedürftigkeit. Dieser Mangel kann sowohl soziale als auch wirtschaftliche Bedürftigkeiten umfassen. Eine allgemein verbindliche Definition von Armut gibt es jedoch nicht.

Armut hat System

Armut kann jede und jeden treffen. Gemeinsam mit Sirkka Jendis, Geschäftsführerin der Tafel Deutschland e.V. und Autorin des Buches „Armut hat System“, haben wir darüber gesprochen, wie gerecht unsere Gesellschaft ist – und welche Veränderungen es jetzt braucht.

Armut in Brandenburg – Fakten, Einblicke und Perspektiven

Armut im Alter wird in Brandenburg politisch und gesellschaftlich weiter an Bedeutung gewinnen. Rund die Hälfte der künftig neu hinzukommenden Rentnerinnen und Rentner wird weniger als 1.000 Euro Rente im Monat erhalten. Gleichzeitig steigt der ohne hin hohe Anteil älterer Menschen ab 65 Jahren an der Bevölkerung. Bis zum Jahr 2030 werden mehr als 760.000 Menschen, fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung in Brandenburg 65 Jahre und älter sein.

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Was bleibt - Arm im Alter

Eine Ausstellung mit Fotografien von Astis Krause, Stephanie Neumann, Julia Otto

Wie möchtest du leben, wenn du alt bist? Das fotografische Langzeitprojekt widmet sich dem Leben im Alter mit geringen finanziellen Mitteln. Wir lernen Menschen und ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten kennen und zeigen verschiedene Perspektiven.

Soziale Ungleichheiten in der Demokratie

Der Abstand zwischen Oben und Unten wächst. Bildlich gesprochen, zieht sich die Spitze der Gesellschaft wie eine Antenne immer weiter nach oben aus. Kann die Demokratie das aushalten oder verliert sie ihre Glaubwürdigkeit? Haben auch die Ärmsten eine faire Chance auf Teilhabe an der Gesellschaft und sehen sie einen Sinn darin, sich politisch zu engagieren?