1992 wird erstmals ein Dorf aus Protest gegen den Braunkohleabbau besetzt: Lacoma. Junge Menschen aus der Lausitz führen als „Neusiedler“ einen Kampf weiter, der schon in der DDR begann. Es geht um ein Dorf, eine wunderschöne Landschaft und um unseren Umgang mit Energie. Lacoma entwickelt sich zu einem kulturellen Freiraum, der in Brüssel, Berlin und auf den Bäumen der Lausitz mit Kunstaktionen und Gerichtsverfahren verteidigt wird – bis er 2007 vom Kohlekonzern zerstört wird. Fünfzehn Jahre später treffen sich ehemalige Aktive wieder und teilen ihre Erinnerungen. Persönliche Geschichten und eindrucksvolle Zeitdokumente lassen den verschwundenen Ort auf der Leinwand wiederauferstehen und erzählen den Konflikt um Lacoma von 1983 bis 2007 aus erster Hand.
Im Anschluss Publiukumsgespräch mit Jörg Depta der von 1993 - 1995 in Lacoma gelebt hat.
Eine Veranstaltung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN e.V. in Zusammenarbeit mit Bürgerbildung Brandenburg e.V.
Teilen auf
Neuen Kommentar hinzufügen