2024 ist das Wärmeplanungsgesetz in Kraft getreten. Danach sind auch die kleineren Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohner*innen verpflichtet, bis Mitte 2028 eine kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Da zahlreiche Kommunen diesen Prozess noch vor sich haben, bieten sich hier große Chancen, die Zukunft der Wärmeversorgung zu gestalten. Denn kleinere Kommunen haben für Wärmenetze teilweise sogar bessere Ausgangsbedingungen als Großstädte: mehr Freiflächen und geringere Investitionskosten für Infrastrukturmaßnahmen, gute regenerative Wärmequellen oder ein höheres Potenzial für Biomasse im Verhältnis zum Wärmebedarf. Mit geeigneten lokalen Partnern für die Umsetzung eines Wärmenetzes können Heizkosten stabil gehalten werden; Arbeitsplätze und Einnahmen bleiben vor Ort.
Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: Wie können kommunale Akteure die Wärmeplanung zielgerichtet einsetzen, um die Wärmeversorgung vor Ort regenerativ und bezahlbar zu gestalten? Wie entscheiden Kommunen, ob ein Wärmenetz in Frage kommt? Welche Partner helfen dabei und welche Betreibermodelle passen? Welche anderen Maßnahmen und Instrumente bieten sich für die Umsetzung der Wärmeplanung besonders in kleinen Kommunen an?
Der Online-Grundkurs richtet sich an Kommunalpolitiker*innen, Kommunalverwaltungen, Klimaschutzbeauftragte in kleinen Kommunen, Planungs- und Ingenieurbüros sowie an klimapolitisch Aktive in Initiativen und Verbänden. Es ist kein Vorwissen zur Wärmeplanung und zur Umsetzung von Wärmenetzen erforderlich. Bringen Sie gerne Ihre Fragen mit.
Die Teilnahme ist kostenlos.
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