40. Jahrestag der Tschornobyl-Katastrophe

Ausstellung

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Chornobyl
© Austellung

Wir laden Sie herzlich zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung anlässlich des 40. Jahrestages der Tschornobyl-Katastrophe ein. 

Tschornobyl ist nicht nur ein Wort aus dem Geschichtsbuch. 

Es sind gebrochene Schicksale, verlassene Häuser, die Stille von Städten, die kein Kinderlachen mehr hören werden. Es ist ein Schmerz, der mit den Jahren nicht vergeht. 

Und zugleich ist es eine Geschichte von außergewöhnlichem Mut, Selbstaufopferung und Menschlichkeit. Heute erhält diese Erinnerung eine neue, schmerzhafte Bedeutung. 

Im Kontext des Krieges, in dem ukrainische Städte erneut zerstört werden, Menschen ihre Heimat verlassen müssen und Gefahr wieder Teil des Alltags ist, hört Tschornobyl auf, nur Vergangenheit zu sein. 

Es hallt in der Gegenwart wider — in Angst, Verlust und im täglichen Kampf um Leben und Würde. Wie damals gibt es auch heute Menschen, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens andere schützen. 

Es gibt jene, die standhalten, helfen und selbst in den dunkelsten Zeiten ihre Menschlichkeit bewahren. Die Erinnerung an Tschornobyl hilft uns, den Preis dieses Kampfes zu verstehen und die Bedeutung von Solidarität zu erkennen. 

Wir kommen zusammen, um zu erinnern, zu fühlen und nicht zuzulassen, dass diese Erinnerung verschwindet. Um jene zu ehren, die ihr Leben für andere gegeben haben. 

Und um die Wahrheit an die nächsten Generationen weiterzugeben.  

11.04.2026  um 12:00 Uhr  Nikolaikirche, 

Potsdam Am Alten Markt, 14467 Potsdam 

In der Ausstellung: 
 
International Exhibition Poster Project — 40th Anniversary Of The Chernobyl Tragedy “Nuclear Scar: Past · Present · Future” des Grafikdesigner-Verbands „4-j Blok“ (Charkiw, Ukraine) 
 
Dokumentarfotos aus dem Archiv des Fotografen Viktor Maruschtschenko 
 
Illustrationen aus dem Buch „Reaktoren explodieren nicht“ des Studios Seri/graph (Verlag „Portal“) 
 
Eine Installation im Bereich der zeitgenössischen Kunst: „The depth of Chernobyl“ von der Künstlerin Irshi (Ukraine) 
 
Für das Ausstellungsplakat wurde das Plakat „Life is stronger than the atom“ von Natalia Hudz mit freundlicher Genehmigung des Grafikdesigner-Verbands „4-j Blok“ (Charkiw, Ukraine) verwendet 
 
Kuratiert von Olha Kovalevska / Urban Lys

Kommen Sie bitte. Erinnern Sie sich. 

Denn Erinnerung ist unsere gemeinsame Verantwortung.

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