Mehr als Sand und Kiefern

Umweltschutz hat Brandenburgerinnen und Brandenburger schon in der DDR besonders umgetrieben. Drei Wochen vor der Wiedervereinigung beschloss die letzte DDR-Regierung ein Nationalparkprogramm, mit dem sie 4,5 Prozent des DDR-Territoriums unter Schutz stellte. Der Naturschutz im vereinigten Deutschland bekam dadurch einen Schub.

Braune Ökologen in Mecklenburg-Vorpommern. Neue Broschüre der Heinrich-Böll-Stiftung

- Beitrag von GSchultz

Die NPD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigt sich gern mit Umweltthemen. Mitglieder der Partei engagieren sich in Bürgerinitiativen gegen Gentechnik und Braunkohle. In der Mecklenburgischen Schweiz ließen sich bereits Anfang der 1990er Jahre die ersten Anhänger der Artamanen nieder. Erst nach und nach wird klar, dass es sich um eine völkische Siedlerbewegung mit langer Tradition handelt. Über die rechtsextremen Ökos in Mecklenburg-Vorpommern wurde in den letzten Jahren schon in vielen Medien berichtet.

Naturschutz gegen Rechtsextremismus. Neue Broschüre

- Beitrag von GSchultz

„Dem Naturschutz müssen wirtschaftliche Interessen untergeordnet werden.“ Das hört sich doch eigentlich ganz vernünftig an. Oder diese Aussage: „Deutsche Landschaften sind Kulturlandschaften. Deshalb kann Umweltschutz grundsätzlich nicht getrennt von der kulturellen Entwicklung betrachtet werden.“ Auch das klingt plausibel, fast schon etwas langweilig. Was sollte man dagegen schon sagen?