Als Zeitzeugin berichtete die russische Schriftstellerin Alja Rachmanowa (1898-1991) in ihrer Tagebuchtrilogie („STUDENTEN, LIEBE, TSCHEKA UND TOD“, „EHEN IM ROTEN STURM“ und „MILCHFRAU IN OTTAKRING“) von der Zarenzeit, der Revolution und von ihrer Ausweisung aus der Sowjetunion im Jahr 1925. In Österreich, der Heimat ihres Mannes, wurde sie nach einigen Jahren als Bestseller-Autorin, deren Bücher in 20 Sprachen übersetzt wurden, unter den Nationalsozialisten als "unerwünscht" erklärt und ging 1945 aus Angst vor der russischen Besatzung in die Schweiz, wo sie 1991 hoch betagt starb.
Ilse Stahr betreut einen Teilnachlass von Alja Rachmanowa und wird in ihrem Referat, auch an Hand von Bild- und Tonmaterial, über das bewegte Leben dieser bedeutenden Schriftstellerin berichten.
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