Die Verhaftung Elisabeth von Thaddens war im Nachgang einer Geburtstagsfeier erfolgt, auf der regimekritische Äußerungen gefallen waren. Ihrer Ermordung gingen Haftstationen im französischen Meaux und in Paris, in Berlin, in den KZ Sachsenhausen und Ravensbrück und erneut in Berlin voraus. Als Sonderhäftling war sie mehrere Monate im Zellenbau des KZ Ravensbrück inhaftiert.
Am Samstag, 13.09.2014, wird in der Gedenkstätte Ravensbrück eine biografiegeschichtliche Ausstellung eröffnet. Am anschließenden Colloquium nimmt als Mitglied der Familie die Großnichte Elisabeth von Thadden, Korrespondentin der ZEIT, teil. Den Einführungsvortrag hält Prof. Dr. Irmela von der Lühe, Freie Universität Berlin. Dr. Heinz-Martin Döpp, Heidelberg, spricht über die pädagogische Arbeit Elisabeth von Thaddens. Neuere Aspekte der Biographiegeschichte unter Berücksichtigung des Solf-Kreises wird der Theologe Matthias Riemenschneider, Benningen am Neckar, vorstellen.
Gäste:
- Elisabeth von Thadden, Korrespondentin DIE ZEIT
- Prof. Dr. Irmela von der Lühe, Freie Universität Berlin
- Dr. Heinz-Martin Döpp, Leiter der Elisabeth-von-Thadden-Schule Heidelberg
- Matthias Riemenschneider, Theologe
In Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück / Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Teilen auf
Neuen Kommentar hinzufügen