Die Spree vor Gericht? - Neue Wege im Naturschutz

Podiumsdiskussion

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Eisvogel taucht aus einem Teich auf.

Der Natur eigene Rechte auf Schutz, Erhalt und Regeneration zu verleihen - das ist die Grundidee des Ansatzes "Rechte der Natur”. Dass dieser neue Ansatz keinesfalls reine Utopie darstellt, zeigen internationale Beispiele: Flüsse und auch eine europäische Lagune sind bereits Träger eigener Rechte und klagen diese ein. Die Spree als juristische Person anzuerkennen, das fordert auch die Gesetzesinitiative zu den Rechten der Spree. Was würde dieses Gesetz konkret für Brandenburg bedeuten? Was wäre, wenn Eingriffe ins Ökosystem des Spreewalds sich künftig an Erhalt und Regenerationsfähigkeit messen lassen müssten? Wer würde die Spree vor Gericht vertreten und welche Auswirkungen hätte das auf Verwaltung, Nutzungskonflikte und Naturschutzpraxis in Brandenburg? 

Wir laden Sie ein, diese Fragen gemeinsam mit uns und einem interdisziplinär besetzten Podium zu diskutieren und ins Nachdenken zu kommen, was dieser Ansatz für den Naturschutz in Brandenburg bedeuten kann. 

Auf dem Podium vertreten sind u.a. Christine Ax vom Netzwerk Rechte der Natur, Prof. Dr. Stefan Norra von der Universität Potsdam und Joyce-Ann Syhre vom BUND Brandenburg. 

Wir freuen uns auf einen anregenden Abend und den gemeinsamen Austausch. Weiterführende Informationen rund um das Thema Rechte der Natur finden sich im Dossier der Heinrich Böll Stiftung. 

 

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