„Warum seid ihr noch am Leben?“: Der Holodomor 1932/33

Ausstellung

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Austellung
© Holodomor
„Warum seid ihr noch am Leben?“: Der Holodomor 1932/33
 
Ausstellungseröffnung: 20. Mai 2026 um 18:00 Uhr
 
Veranstaltungsort: Universität Potsdam, Campus Am Neuen Palais, Haus 12, Hörsaal 0.39
 
Die Ausstellung wird bis zum 2. Juli 2026 gezeigt.
 
Das 20. Jahrhundert war auch eine Zeit der „politischen Hungersnöte“, mit denen Staaten eine „feindliche“ Bevölkerung in die Knie zwingen wollten. Der Holodomor („Hungermord“), die größte Hungersnot in der Geschichte Europas, ist ein erschütterndes Beispiel dafür.
 
Unter Machthaber Stalin führten die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, die Beschlagnahme von Getreide und am Ende jeglicher Lebensmittel in der Ukraine zum Hungertod von etwa vier Millionen Menschen 
Die Ausstellung des Mykola-Haievoi-Zentrums für moderne Geschichte der LMU München zeigt Vorgeschichte, Verlauf und Nachwirkungen sowie die Erinnerung und künstlerische Verarbeitung des Holodomor.
 
In den russisch besetzten Gebieten werden heute Denkmäler für die Opfer des Hungers zerstört; Moskau will die Erinnerung daran auslöschen.
 
Der Deutsche Bundestag hat in seiner Resolution vom 22.11.2022 den Holodomor als Genozid eingeordnet und gefordert, dieses in Deutschland fast vergessene Menschheitsverbrechen ins Bewusstsein zu rücken, eine „achtsame Perspektive auf unsere östliche Nachbarschaft“ zu stärken und „blinden Flecken“ im Geschichtsbild entgegenzuwirken.
 
Zur Ausstellungseröffnung diskutieren wir mit Dr. Franziska Davies, Prof. Dr. @Alexander Wöll (Alex Woell) und Dr. Gerhard Gnauck zum Thema: "Der Holodomor und die deutsche Erinnerung"

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