Während des Kalten Krieges war die deutsch-deutsche Grenze eine tödliche Sperrzone, die Deutschland teilte und unzählige Opfer kostete. Für die Menschen in Brandenburg, die in den Orten unmittelbar an der Grenze zu West-Berlin lebten, hatte dies erhebliche Auswirkungen. Viele hatten Familienangehörige und Freunde in West-Berlin, einige arbeiteten dort. Nach dem 13. August 1961 verschärfte sich das Kontroll- und Überwachungssystem drastisch, was auch das Leben in Hennigsdorf gravierend veränderte.
Das Buch „Die Abriegelung“, erschienen in der Publikationsreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD), widmet sich dem Grenzregime zwischen West-Berlin und dem heutigen Brandenburg. Der Autor Rainer Potratz stellt das Buch im Gespräch in Hennigsdorf vor und diskutiert die Erkenntnisse anschließend mit dem Publikum.
Begrüßung
Anke Kaprol-Gebhardt, Stadt Hennigsdorf, Leiterin Stadtarchiv
Dr. Peter Ulrich Weiß, LAkD, Leitung Bereich Bildung, Forschung und Gedenken
Buchvorstellung im Gespräch
Autor Rainer Potratz und Dr. Peter Ulrich Weiß (Moderation)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadt und dem Stadtarchiv Hennigsdorf.
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