Wie wird Krieg seit der „Zeitenwende" sagbar, finanzierbar und gesellschaftlich akzeptabel? Der Vortrag verfolgt diese Frage durch Sprache, Medien, Politik und Rüstungsindustrie. Er zeigt, wie moralisierende Rhetorik, strukturelle Medienfilter und wirtschaftliche Interessen zusammenspielen – und welche Wege zu einer kritischeren, transparenteren Berichterstattung über Militarisierung führen könnten.
Dr. habil. Mandy Tröger ist Kommunikations- und Medienwissenschaftlerin. Sie promovierte 2018 in kritischer Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Illinois. Seit Juli 2026 ist sie Associate Professor an der Södertörn-University Stockholm. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Mediengeschichte, kritische Medientheorie und Entwicklung der Medienlandschaft in Ostdeutschland.
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg und des Vereins zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam
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