Zeitzeugengespräch im Rahmen der Ausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten"

Zum Tag der offenen Tür in der Gedenkstätte Lindenstraße

Zeitzeugengespräch

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Im Rahmen der neuen Sonderausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten" findet am 3. Oktober um 15 Uhr, zum Tag der offenen Tür in der Gedenkstätte Lindenstraße, ein Mehrgenerationengespräch mit der Zeitzeugen-Familie Kurth statt.

Zu den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die in der neuen Sonderausstellung vorgestellt werden, gehört auch die Familie Kurth. Im Gespräch geben sie Einblicke in die Ereignisse des Jahres 1984. Claus Kurth und seine Frau gerieten ins Visier der Staatssicherheit, weil sie einen Ausreiseantrag gestellt hatten. Die Verhaftung traf die Familie unerwartet. Vater und Tochter erzählen von der Heimunterbringung der Kinder direkt nach der Inhaftierung der Eltern, der Zeit der Trennung und vom Moment des Wiedersehens nach der Haft. Sie blicken zurück auf 40 Jahre familiären Austauschs, die seitdem vergangen sind und auf die gemeinsame Verarbeitung, bei der auch die Besuche ehemaliger Haftorte eine Rolle spielen. 

Aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten ist eine Anmeldung zum Mehrgenerationengespräch erwünscht unter info@gedenkstaette-lindenstrasse.de.

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