„Sie sind einem der übelsten Orte der Welt entronnen." So beginnt Heinrich Mann sein Vorwort zu einem Bericht von Gerhart Seger über das Konzentrationslager Oranienburg. Seger war Chefredakteur einer sozialdemokratischen Zeitung und seit 1930 Reichstagsabgeordneter. Auch Max Abraham schrieb über seine Haftzeit im Konzentrationslager Oranienburg. Abraham war Kantor und Religionslehrer der jüdischen Gemeinde Rathenow.
Die Berichte von Seger und Abraham bilden den Ausgangspunkt für ein Buch von Irene A. Diekmann und Bettina L. Götze, das bei der Landeszentrale für politische Bildung erschienen ist. Lesung und anschließendes Gespräch geben einen Einblick in die Ereignisse 1933 im Land Brandenburg und zeichnen den Weg der Protagonisten bis in die Zeit nach 1945 nach.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der URANIA „Wilhelm Foerster“ Potsdam e. V.
"Am 1. April 1933 verließ ich Rathenow." Gegner und Verfolgte des Nationalsozialismus in Brandenburg
Ort: Urania "Wilhelm Foerster" Potsdam e. V., Gutenbergstraße 71/72, 14467 Potsdam
Datum: Dienstag, 27. Januar 2026, 18:00 Uhr
zu Gast:
Irene A. Diekmann und Bettina L. Götze (Historikerinnen und Autorinnen)
Ansprechperson: Dr. Sebastian Stude
Der Eintritt beträgt 10 Euro / ermäßigt 8 Euro.
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