Als Ärztin im Auslandseinsatz der DDR

Lichtbildvortrag von Dr. Elke Chesin

Vortrag

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Zwei Hebammen halten jeweils ein Baby auf dem Arm.
© Foto privat

Getreu ihrer Devise der „antiimperialistischen Solidarität“ unterstützte die DDR die nach der Befreiung aus kolonialer Unterdrückung gegründeten jungen Nationalstaaten auf dem afrikanischen Kontinent. So entsandte der Staat in den 1970er und 1980er Jahren auch Expert:innen zur Hilfeleistung im Gesundheitswesen. Aus Eisenhüttenstadt war Dr. Elke Chesin, Fachärztin für Geburtshilfe und Frauenheilkunde, mit ihrem Mann Dr. Eduard Chesin, Facharzt für Pulmologie, in der westafrikanischen Republik Guinea-​Bissau und im ostafrikanische Mosambik tätig. Die Arbeit in diesen Ländern, die unter schwierigen, teils kriegerischen Bedingungen stattfand, prägt sie bis heute, ebenso die Erfahrungen mit den Menschen und ihren Kulturen.

Dr. Chesin berichtet von ihrer Zeit im „Auslandseinsatz“ und zeigt Lichtbilder, die sie dabei selbst aufgenommen hat. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Sonderausstellung „Fremde Freunde. Völkerfreundschaft zwischen Ideal und Wirklichkeit“ statt.

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