Angst ums Abendland

Lesung und Diskussion mit Daniel Bax (taz)

Lesung und Diskussion

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Seit viele der nach Europa geflüchteten Menschen aus muslimisch geprägten Ländern kommen, verschärft sich der antimuslimische Diskurs in Deutschland. Dabei sind die Debatten oft von Unwissen und Klischees geprägt. Rechtspopulistische Parteien wie die „Alternative für Deutschland“ und Bewegungen wie PEGIDA nutzen die Abneigung gegenüber dem Islam als  Treibstoff. Aber Vorurteile gegenüber Muslim/innen und ihrer Religion sind in allen Schichten und über alle politischen Lager hinweg verbreitet – in ganz Europa. Der Journalist Daniel Bax zeigt mit seinem Buch "Angst ums Abendland", wie die übersteigerte Angst vor Muslim/innen rechtspopulistische Strömungen und totalitäre Denkweisen stärkt. Mit ihm sprechen wir über Islamfeindlichkeit in Deutschland. Wie kann rationale Religionskritik vom Ressentiment unterschieden werden? Welche Stereotype und Vorurteile bestimmen die Debatte gegenüber Muslim/innen?  Wie kann der Islam Teil einer demokratischen Einwanderungsgesellschaft sein?

Daniel Bax, ist Redakteur im Inlandsressort der »tageszeitung« und schreibt dort vor allem zu den Themen Migration, Integration und Islam. Er hat Publizistik und Islamwissenschaft studiert und gehört seit 2014 dem Vorstand des Vereins »Neue Deutsche Medienmacher« an, der sich für mehr Vielfalt in den deutschen Medien einsetzt. 2015 ist sein erstes Buch »Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten« erschienen.

Veranstaltungsort: Kulturgießerei, An der Reihe 5, 15566 Schöneiche b. Berlin
Um Anmeldung wird zu Planungszwecken gebeten.

Kontakt:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg e.V.
Team CUCHA
Tel.: 0331 200578 16/13
klee@boell-brandenburg.de
www.boell-brandenburg.de

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes CUCHA - Cultural Challenges. Fairness und Verantwortung in unseren Kommunen“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg und in Kooperation mit dem Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz statt und wird mit Mitteln aus den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.

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