Während des Kalten Krieges war die deutsch-deutsche Grenze eine tödliche Sperrzone, die Deutschland teilte und unzählige Opfer kostete. Für die Menschen in Brandenburg, die in den Orten an der Grenze zu West-Berlin lebten, hatte dies erhebliche Auswirkungen. Viele hatten Familienangehörige und Freunde in West-Berlin, einige arbeiteten dort. Nach dem 13. August 1961 änderte sich ihr Leben gravierend.
Auch an der Transitstrecke F5 nach Hamburg waren die Veränderungen spürbar. Das Buch „Die Abriegelung“ widmet sich dem Grenzregime zwischen West-Berlin und dem heutigen Brandenburg. Wir stellen das Buch in Perleberg vor und diskutieren die Erkenntnisse mit dem Autor und dem Publikum.
Begrüßung
Gisela Freimark, Verein „Geschichte des 20. Jahrhunderts e.V. – Dokumentationszentrum Perleberg“
Susanne Kschenka, Stellvertreterin der Aufarbeitungsbeauftragten
Buchvorstellung im Gespräch
Autor Rainer Potratz und Susanne Kschenka (Moderation)
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