Am Dienstag, den 6. Oktober diskutieren im Rahmen der "Debatte Brandenburg" Menschen aus Zivilgesellschaft, Gedenkstätten, Kunst, politischer Bildung und Medien, über die Bedeutung von Erinnerungskultur für Vielfalt und Pluralität.
Vor dem Hintergrund eines rechtsextrem motivierten Angriffs auf das Demokratiefest "Bad Freienwalde ist bunt" im letzten Jahr fragen wir, wie Zivilgesellschaft, lokale Geschichtsinitiativen, große Gedenkstätten und Museen am besten gemeinsam für Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben eintreten können.
Über die Frage, wie Geschichtsvermittlung heute Demokratie, Vielfalt und gegenseitige Akzeptanz stärken kann diskutieren via Zoom: Cornelia Chmiel (Freie Universität Geschichtsdidaktik und AK Zwangsarbeit Gedenken Ludwigsfelde), Ulla Steuber und Judith Strohm vom Bündnis "Bad Freienwalde ist bunt", die politische Streamerin Kim Adam und die Künstlerin Irène Mélix.
Vielfalt und Pluralismus leben davon, dass Menschen miteinander im Gespräch bleiben. Erst recht, wenn gesellschaftliche Auseinandersetzungen schwieriger werden. Mit der Veranstaltungsreihe "Debatte Brandenburg" lädt das Netzwerk Zeitgeschichte Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und medialen Bereichen ein, um zu reflektieren, wie Geschichte, Gegenwart und Zukunft zusammenhängen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Orten im ländlichen Raum Brandenburgs.
Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Frage, wie wir unsere Gegenwart gestalten und welche Gesellschaft wir morgen sein wollen.
Diese Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Brandenburg Museum, dem wir für die gemeinsame Umsetzung danken.
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