Die Stasi hat eine Vielzahl verschiedener Methoden angewandt, um die DDR-Bevölkerung zu überwachen. Pläne, Protokolle und Überlegungen zu diesen sogenannten Maßnahmen sind oft Teil von Aktenvorgängen die von der Geheimpolizei zu Personen angelegt wurden. Hauptziel dabei war die komplette Überwachung eines Menschen und seines Umfelds. Informationen zu potentiell oppositionellem Verhalten herauszufiltern und die Verhinderung von Aktivitäten, die dem Machterhalt der SED-Diktatur schaden konnten, waren erklärtes Ziel bei der Durchführung von z.B. Postkontrollen, der verdeckten Observation von Menschen fast jeder Altersgruppe, bis hin zur so genannten „Zersetzung“.
Wie wurden die Methoden geplant und durchgeführt? Haben Betroffene dies bemerkt? Welche Folgen hatten die Maßnahmen für sie?
Anhand von exemplarischen Fällen und Aktenbeispielen wird bei der Führung verdeutlicht, welch Funktion und Rolle die verschiedenen Überwachungsmethoden der Staatssicherheit hatten.
Im Anschluss an die Führung können Sie die Beispielaktensammlung des Stasi-Unterlagen-Archivs besuchen und direkt vor Ort einen Antrag auf Akteneinsicht stellen.
Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 15 Personen beschränkt. Eine Voranmeldung ist möglich unter: besuch.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de oder telefonisch unter 030 18 665-6699.
Teilen auf
Neuen Kommentar hinzufügen