Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Auswirkungen auf die DDR

Buchvorstellung und Diskussion

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Ausbildung von MfS-Angehörigen für den atomaren Ernstfall (Schulugsfoto, 1980er Jahre)
© BundesArchiv

Am 26. April 1986 erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Welt. Zunächst versuchte die Sowjetunion das Unglück zu vertuschen. Dann spielte die SED-Führung die Folgen des Super-GAUs für die DDR herunter. Doch die Menschen hinterfragten die Sicherheit der Atomkraftwerke in der DDR und so stärkte die Verharmlosungsstrategie die Umweltbewegung.
Dr. Florian Schikowski (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) hat den Band 1986 der Reihe „Die DDR im Blick der Stasi“ bearbeitet und wird die Rolle der Stasi beim Umgang mit Tschernobyl analysieren. Im Anschluss diskutiert er über die Geschichte der Atomkraft in der DDR mit den Autoren Prof. Dr. Andreas Jüttemann und Gunnar Klack, deren neues Buch „Strahlende Zukunft? Atomkraft in der DDR“ demnächst erscheinen wird.

Prof. Dr. Daniela Münkel (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) moderiert die Diskussion.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Buchvorstellung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Lesebühne statt.

Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. durchgeführt.

Der Zugang zum Veranstaltungssaal ist leider nicht barrierefrei.

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